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Aktuelle Berechnungen zum Anstieg des weltweiten Meeresspiegels könnten auf allzu linearen Annahmen beruhen. Eine neue, detaillierte Analyse historischer Klimadaten offenbart nun ein Muster, das langfristig die Stabilität unserer Küsten massiv bedroht.
Die Antarktis. (Foto: Shutterstock / SZakharov)
Ein Team von Forscher:innen des IBS Center for Climate Physics im südkoreanischen Busan hat herausgefunden, dass der antarktische Eisschild nicht gleichmäßig schmilzt oder wächst, sondern ab bestimmten Schwellenwerten abrupt reagiert. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden nun in einer Studie veröffentlicht, die in dem Wissenschaftsmagazin Nature Geoscience zu lesen ist.Anzeige
Die Wissenschaftler:innen identifizierten einen kritischen Wert bei der atmosphärischen Kohlendioxidkonzentration, der bei etwa 240 Parts per Million liegt. Fällt der CO₂-Gehalt unter diese Marke, reagiert das Eisvolumen extrem sensibel auf Temperaturveränderungen in den Ozeanen und in der Atmosphäre.






