Noch bis vor ein paar Jahren gab es eine Region auf der Welt, die dem Klimawandel weitgehend trotzte: die Antarktis. Während das Meereis im Nordpolarmeer schon seit Jahrzehnten schrumpfte, verhielt es sich im Südpolarmeer erstaunlich stabil. Es pulsiert mit den Jahreszeiten, schmilzt also von September bis Februar und baut sich im Rest des Jahres wieder auf. Ab dem Jahr 2007 dehnte es sich über die Jahre immer weiter aus. Für die Wissenschaft war das eine Überraschung, ließen Klimamodelle doch eine kontinuierliche Abnahme erwarten.
Regimewechsel im Südpolarmeer: Antarktis kühlt die Erde nicht mehr
Bis 2015 war das Meereis im Südpolarmeer stabil, dann brach es abrupt ein. Einer Studie zufolge lag das am Aufstieg von warmem Tiefenwasser.











