Stand: 31.05.2026 • 19:02 Uhr
Jonas Vingegaard gewinnt den 109. Giro d’Italia und steigt damit in den elitären Klub der Radsportler auf, die Tour de France, die Vuelta und den Giro gewonnen haben. Außerdem sieht der Däne den Giro nicht primär als Belastung, sondern als optimale Vorbereitung für einen neuerlichen Sieg bei der Tour an.
Ein Schluck aus der Flasche, schnell noch etwas Wasser in den Nacken gekippt, und dann trat Jonas Vingegaard an. Elf Kilometer vor dem Ende der vorletzten Etappe dieses Giro d’Italia machte der Profi von Visma-Lease a Bike noch einmal richtig ernst. Sofort war die Lücke gerissen zu den meisten anderen Klassementfahrern. Ein paar hundert Meter hängte sich der Österreicher Felix Gall noch an den ganz in rosa gekleideten Dänen ran, dann musste auch er passen.
Vingegaard beendete seine längste Solofahrt bei diesem Giro als überlegener Sieger. Er nahm am Ende sogar noch etwas Fahrt raus. "Ich wollte den Moment genießen. Ich habe etwas verlangsamt, um alles wahrzunehmen, das Publikum, die Begeisterung am Straßenrand", sagte er. Es reichte nicht nur locker für den Etappensieg und die Zementierung der Führung im Gesamtklassement.
Schneller sogar als einst Pantani











