In der Nibelungensage ist es Alberich, der Zwerg, der den Schatz der Nibelungen bewacht. Mit 1,75 Metern bin ich zwar auch nicht der Längste, aber mit der Sage hat mein Ordensname natürlich nichts zu tun. Nein, Alberich hieß auch einer der Mitbegründer des Ordens der Zisterzienser, die seit mehr als 900 Jahren in Europa wirken und gerade im Osten Deutschlands bedeutende Klöster (Chorin, Lehnin, Doberan) errichtet haben. So trage ich nun diesen Namen, seit ich ein Zisterziensermönch bin.

Erfüllende Arbeit mit Menschen

Geboren bin ich 1992 in Lauchhammer als Dominik Fritsche, aufgewachsen in Senftenberg. Dass meine Familie wegen ihres katholischen Glaubens zu einer kleinen Minderheit gehörte, war mir schon als Kind bewusst; ansonsten war das aber kein großes Ding. Zu einer Weltkirche zu gehören, hat mir gefallen – das soziale Engagement, auf den Nächsten zu achten, und auch die großen Feiern der Kirche, Weihnachten, Ostern, Pfingsten.

Außerdem hat mich die Musik schon immer begeistert. Von der 5. Klasse an war ich in der Musikschule, das volle Programm: Orchester, Wettbewerbe, Kirchenkonzerte, Kammerchor. Mein Lieblingsinstrument war die Klarinette. Die Freude an Musik und Gesang ist geblieben und begleitet mich durchs ganze Leben, während die Mitgliedschaft im Boxverein nur von begrenzter Dauer war.