Verleihung Deutscher Filmpreis: Die Moral hat sich nicht groß geändert
Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises ging die Goldene Lola an Mascha Schilinski für „In die Sonne schauen“. Der Abend gehörte aber den weißen alten Männern.
Kein weißer alter Mann: Regisseurin Mascha Schilinski mit zwei ihrer Lolas, darunter die Goldene Lola für „In die Sonne schauen“
Christoph Soeder/dpa
Natürlich ging es um Filme bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises „Lola“ am Freitag. Doch man müsste vielleicht sagen: Es ging auch um Filme. Denn was auf der Bühne des Palais am Funkturm zu sehen war, das war etwas anderes als die übliche, von der klassischen Laudatio-Preisträgerenthüllung-Übergabe-Dankesrede-ab-Dramaturgie geprägte Erfahrung, bei der man sich mal mehr und mal weniger über die Entscheidungen der über 2.400 Filmakademie-Mitglieder freut, die Dankes- und Ehrenreden mal mehr, mal weniger gelungen findet, und auf Politisches, vielleicht sogar auf Patzer lauert, damit ein wenig Schwung in die Bude kommt.











