Stand: 29.05.2026 • 23:55 Uhr
Das Drama "In die Sonne schauen" ist bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises unter anderem als bester Spielfilm ausgezeichnet worden. Die Verleihung musste wegen technischer Probleme vorübergehend unterbrochen werden.
Wahrlich Beachtliches hat der Film "In die Sonne schauen" von Mascha Schilinski am Freitagabend erreicht. Beim Deutschen Filmpreis war der Film elf Mal in zehn Kategorien nominiert und hat bei der Verleihung im Palais am Funkturm in Berlin in allen Kategorien Lolas gewonnen.Neben dem wichtigsten Preis als Bester Film sicherte sich "In die Sonne schauen" unter anderem auch die Preise in den Kategorien Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Kamera und Bester Schnitt.
Silber für "Gelbe Briefe", Bronze für "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Der Politthriller "Gelbe Briefe" von İlker Çatak gewann die Lola in Silber. Der Film erzählt von einem Künstlerpaar, das politischen Repressionen ausgesetzt ist. Die Lola in Bronze ging an "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Joachim Meyerhoff. Regie führte Simon Verhoeven, der Sohn von Senta Berger.Die 85-Jährige wurde als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in der Tragikomödie ausgezeichnet. Sie sei aufgeregt, sagte Berger. "Ich bin erst morgen glücklich. Heute ist es einfach zu viel." Bergers Filmpartner Michael Wittenborn wurde als bester Nebendarsteller geehrt. Es war ihre erste Nominierung und gleichzeitig ihr erster Preis als Beste weibliche Schauspielerin.












