Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesSelenskij warnt vor neuem russischen GroßangriffEU und Nato empört über russischen Drohneneinschlag in RumänienRussland meldet nach ukrainischen Drohnenangriffen Tote und VerletzteRussische Drohne trifft Hochhaus in RumänienUkraine will 20 schwedische Kampfjets kaufenRussland spricht von ukrainischem Angriff auf AKW Saporischschja – Ukraine weist Behauptungen zurückDas ukrainische Militär hat russische Behauptungen zurückgewiesen, eine ukrainische Drohne habe die Turbinenhalle von Block 6 im Atomkraftwerk Saporischschja angegriffen. Russland nutze das AKW Saporischschja weiterhin als Instrument für nukleare Erpressung und Informationsprovokationen, hieß es in einer Stellungnahme der südlichen Verteidigungskräfte der Ukraine. Die von den Besatzungsbehörden verbreiteten Meldungen über einen angeblichen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Anlagen des AKWs seien ein weiterer Versuch, die Ukraine zu diskreditieren und die eigenen kriminellen Handlungen zu verschleiern.Der russische staatliche Atomkonzern Rosatom hatte behauptet, eine ukrainische Kampfdrohne sei in dem von Russland kontrollierten AKW Saporischschja eingeschlagen. Wichtige Anlagen seien bei der Explosion nicht beschädigt worden, es sei jedoch ein Loch in die Wand einer Turbinenhalle gerissen worden, erklärte Rosatom-Chef Alexej Lichatschow.Foto- oder Videobeweise für diese Behauptungen legte Russland nach Angaben des ukrainischen Militärs nicht vor. Die von Russland verbreitete Version halte keiner Überprüfung der Fakten stand, hieß es aus der Ukraine.Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) forderte am Abend Zugang zu der angeblich getroffenen Turbinenhalle. Die Behörde sei über einen Angriff informiert worden, bei dem ein Loch in die Wand der Halle gerissen worden sei, teilte die IAEA auf der Plattform X mit und ergänzte, dass es der erste Drohnenangriff innerhalb des Kraftwerksgeländes seit April 2024 wäre. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi zeigte sich ernsthaft besorgt über den Vorfall. Angriffe auf Atomanlagen seien wie ein Spiel mit dem Feuer, erklärte er.Russland: Tote und Schäden nach ukrainischen AngriffenRussische Behörden haben nach ukrainischen Drohnenangriffen Tote und Schäden gemeldet. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass in der Nacht 127 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der annektierten Halbinsel Krim abgeschossen worden seien. Die Angaben sind unabhängig nicht überprüfbar.In der Grenzregion Belgorod kamen nach Angaben des regionalen Krisenstabs drei Männer ums Leben. Sie wurden demnach in der Ortschaft Oktjabrski nur wenige Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt bei zwei Angriffen getötet.In Armawir im südrussischen Gebiet Krasnodar brach laut Behörden ein Feuer auf dem Gelände eines Öllagers aus. Verletzte gebe es nicht. Das Öllager war schon in der Vergangenheit Ziel ukrainischer Drohnenangriffe. Auf dem Gelände des Hafens von Taganrog in der ebenfalls im Süden Russlands gelegenen Region Rostow brannten laut Gouverneur Juri Sljussar ein Tanker, ein Treibstofftank und ein Verwaltungsgebäude. Zwei Menschen seien verletzt worden.Die ukrainischen Luftstreitkräfte wiederum teilten mit, dass Russland in der Nacht mit einer Rakete, sechs Marschflugkörpern und 290 Drohnen angegriffen habe. Davon seien 284 Flugkörper abgewehrt worden. Es habe neun Einschläge an sieben Orten gegeben. An zehn Orten seien Trümmer abgestürzt. In Saporischschja wurde Gebietsgouverneur Iwan Fedorow zufolge ein Mensch durch einen russischen Drohnenangriff getötet. Zwei weitere seien verletzt worden. Behörden meldeten außerdem drei Verletzte nach einem russischen Angriff in Cherson.Selenskij warnt vor neuem russischen GroßangriffRussland bereitet nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij einen neuen Großangriff auf die Ukraine vor. Selenskij berief sich am Freitag in einem Beitrag auf Telegram auf Geheimdienst-Erkenntnisse. Er forderte zudem weitere Sanktionen gegen Russland. Die Umsetzung von Vereinbarungen mit Partnern über die Lieferung von Luftabwehrsystemen dürfe nicht verzögert werden. Kiew zähle darauf, dass die neuen Sanktionen der EU gegen Russland streng sein würden und Moskau spüren lassen würden, dass seine Angriffe erhebliche Verluste für Russland selbst bedeuteten. Russland hatte am Montag „systematische Angriffe“ auf Ziele in Kiew angekündigt. Zudem forderte die Regierung in Moskau Ausländer und Diplomaten auf, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen.Rumänien schließt russisches Konsulat nach DrohneneinschlagRumänien weist den russischen Konsul in der Hafenstadt Constanța aus und schließt das dortige Konsulat. Das erklärte Präsident Nicușor Dan nach dem Einschlag einer Drohne in ein Wohngebäude. Zudem gebe es Vereinbarungen mit Nato-Verbündeten, vorübergehend militärische Ausrüstung nach Rumänien zu verlegen, bis das Land seine eigene Luftverteidigung modernisiert habe, sagte Dan weiter.Ukraine sieht in Drohneneinschlag Bedrohung für ganz EuropaDer ukrainische Außenminister Andrij Sybiha sieht im Eindringen einer russischen Drohne in den rumänischen Luftraum eine Bedrohung für die gesamte Schwarzmeerregion und Europa. Die russische Aggression gefährde den gesamten Kontinent, schrieb Sybiha auf der Plattform X. Die Ukraine stehe fest an der Seite Rumäniens und sei zur engen Zusammenarbeit bereit, um den Schutz vor solchen Bedrohungen zu stärken. Die Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung sei eine strategische Aufgabe, um auch die Risiken für die Nachbarstaaten zu verringern.Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij forderte mehr Druck auf Russland. Die Ukraine sei bereit, Rumänien in jeder erforderlichen Weise zu unterstützen, schrieb er auf X.EU und Nato empört über russischen Drohneneinschlag in RumänienRussland hat nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit dem Drohneneinschlag im rumänischen Galați erneut eine Grenze überschritten. „Wir stehen voll und ganz solidarisch an der Seite Rumäniens und seines Volkes“, erklärte sie in einem Beitrag auf der Plattform X. Nach den Worten der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas darf Russland den europäischen Luftraum nicht ungestraft verletzen. Der Absturz der russischen Drohne sei eine eklatante und schwerwiegende Verletzung der Souveränität des Nato- und EU-Staates und des europäischen Luftraums, schrieb Kallas auf X. Russland habe schon vor langer Zeit aufgehört, Grenzen zu respektieren. Ähnlich wie die EU äußerte sich die Nato. Das rücksichtslose Verhalten Russlands sei eine Gefahr für alle, schrieb Nato-Generalsekretär Mark Rutte auf X. Der Vorfall zeige erneut, dass die Auswirkungen des illegalen Angriffskrieges nicht an den Grenzen haltmachten. Die Nato sei bereit, jeden Zentimeter ihres Territoriums zu verteidigen. Auch die Bundesregierung verurteilte den Drohneneinschlag. Dieser zeige erneut Russlands Bereitschaft zur Eskalation, erklärte Kanzler Friedrich Merz auf X. Zudem zeige der Vorfall erneut: „Wir brauchen eine starke Nato-Präsenz an der Ostflanke.“ In einer Reaktion von Außenminister Johann Wadephul auf X heißt es: „Unsere Antwort ist Einheit.“ Man werde weiterhin die Ukraine und die europäische Verteidigung in der Nato stärken.Reaktionen kamen auch aus anderen EU-Staaten, etwa aus Frankreich und Österreich. Der österreichische Kanzler Christian Stocker sprach von einer „weiteren gefährlichen Eskalation“ und nannte den russischen Angriff absolut verabscheuungswürdig. Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot bezeichnete den Vorfall in Rumänien als verantwortungslos. Der französische Europaminister Benjamin Haddad sagte: „Russland hat nicht nur die Ukraine angegriffen, sondern auch die europäische Sicherheitsarchitektur bedroht.“Präsident Nicușor Dan: Rumänien werde keinen Übergriff des Ukraine-Kriegs auf eigene Bevölkerung zulassenRumänien wird es nach den Worten von Präsident Nicușor Dan nicht hinnehmen, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine auf seine Bevölkerung übergreift. Er habe das Außenministerium aufgefordert, unverzüglich eine Reihe von Maßnahmen bezüglich der Beziehungen zu Russland vorzulegen, erklärt Dan. Diese müssten „dieser sehr ernsten Lage angemessen“ sein. Eine Maßnahme ist die Einbestellung des russischen Botschafters in Bukarest.Außerdem verlangt Rumänien als EU- und Nato-Land mehr Mittel zur Abwehr. Wie das Außenministerium in Bukarest mitteilte, habe man das Nato-Generalsekretariat über den Vorfall informiert und um eine Beschleunigung des Transfers von Drohnen-Abwehrtechnik nach Rumänien gebeten. Rumänien werde diese „gravierende Verletzung des internationalen Rechts und seines Luftraums mit diplomatischen Maßnahmen beantworten“, hieß es weiter in der Erklärung des Außenministeriums auf Facebook. „Die Russische Föderation trägt die direkte Verantwortung für diese schlimme und verantwortungslose Aktion. Rumänien wird mit maximaler Entschlossenheit dafür eintreten, dass der internationale Druck auf die Russische Föderation zum sofortigen und umfassenden Ende des Beschusses verstärkt wird.“Russland meldet nach ukrainischen Drohnenangriffen Tote und VerletzteBei einem ukrainischen Drohnenangriff im russisch kontrollierten Teil der ostukrainischen Region Donezk sind nach Angaben der dortigen Behörden drei Menschen getötet worden. Mitarbeiter eines Wasserversorgers seien in einem Auto in Wuhlehirsk nördlich der Stadt Donezk unterwegs gewesen, als Drohnen das Fahrzeug getroffen hätten, teilte der von Russland eingesetzte Verwaltungschef auf Telegram mit. Ein vierter Mann sei schwer verletzt worden. Berichte über Tote und Verletzte infolge ukrainischer Luftangriffe gab es auch aus Russland. In Wolschski im Gebiet Wolgograd sei ein Mann getötet worden, wie Gouverneur Andrej Botscharow mitteilte. Zudem sei eine Frau verletzt worden. Auch in der russischen Grenzregion Brjansk ist nach Angaben des amtierenden Gouverneurs ein Mensch bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Dorf ums Leben gekommen.Im Gebiet Jaroslawl gab es nach Behördenangaben ebenfalls einen massiven ukrainischen Drohnenangriff. Industrieobjekte für die Lagerung von Treibstoffen seien getroffen worden, sagte der zuständige Gouverneur. Ein Brand werde gelöscht. Verletzte gebe es nicht. Auch in der Hafenstadt Temrjuk brach laut Behörden nach dem Absturz von Trümmern einer abgeschossenen Drohne ein Feuer aus. Verletzte gebe es in dem Kurort am Asowschen Meer nicht, hieß es. Insgesamt haben die russischen Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der Nacht 208 russische Drohnen abgefangen.Der Generalstab in Kiew bestätigte in sozialen Medien unter anderem Angriffe auf Wolgograd und Jaroslawl. Unterdessen meldeten die ukrainischen Luftstreitkräfte, dass Russland die Ukraine mit einer ballistischen Rakete vom Typ Iskander und 232 Drohnen angegriffen habe. 217 Drohnen seien unschädlich gemacht worden, es habe aber auch Einschläge gegeben. Zu den Treffern oder Schäden machte die ukrainische Flugabwehr keine näheren Angaben.Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hatte Drohnenattacken im russischen Hinterland angekündigt. Nach seiner Darstellung sollen durch die Angriffe etwa auf Anlagen der Ölindustrie Moskau die für die Kriegswirtschaft wichtigen Einnahmen aus dem Energieexport genommen werden. Ein weiteres Ziel sei, den Aggressor durch den Druck der Angriffe an den Verhandlungstisch zu zwingen.Ukraine: Russland hat türkisches Schiff angegriffenDie russischen Streitkräfte haben nach ukrainischen Angaben ein türkisches Schiff mit Drohnen angegriffen. Das unter der Flagge Vanuatus fahrende Frachtschiff sei in der Nacht zum Freitag von der südukrainischen Region Odessa in Richtung Türkei gefahren, teilte die ukrainische Marine mit. Zwei Besatzungsmitglieder seien verletzt und von der Marine in Sicherheit gebracht worden. Ein Feuer sei rasch gelöscht worden.Russische Drohne trifft Hochhaus in RumänienIn der ostrumänischen Grenzstadt Galați ist nachts eine russische Drohne in ein mehrstöckiges Wohnhaus eingeschlagen. Dabei bricht im zehnten Stock ein Feuer aus. Die Zahl der Verletzten ist noch unklar. Zwei Menschen werden dem rumänischen Innenministerium zufolge leicht verletzt, örtliche Medien berichten von vier Verletzten. Das Verteidigungsministerium erklärt, Russland greife in der Ukraine nahe der Grenze erneut zivile Ziele und Infrastruktur mit Drohnen an – eine Drohne sei dabei in den rumänischen Luftraum eingedrungen und stürzte über dem Hochhaus ab. Rumänien lässt nach eigenen Angaben zwei F‑16-Kampfjets aufsteigen, unterstützt von einem Hubschrauber. Die rumänische Regierung spricht von einer „schweren und unverantwortlichen Eskalation“. Man werde die notwendigen diplomatischen Maßnahmen ergreifen, um auf diesen schwerwiegenden Verstoß gegen das Völkerrecht und die Verletzung seines Luftraumes zu reagieren, teilt das Außenministerium mit. Zudem wird im mehr als 400 Kilometer entfernten Ort Băsești im Kreis Maramureș im Nordwesten Rumäniens eine Drohne ohne Sprengladung entdeckt. Örtliche Behörden sichern das Gebiet ab, die Herkunft des Fluggeräts wird untersucht.Rumänien meldet seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine immer wieder Drohnen, Trümmerfunde und Luftraumverletzungen im Grenzgebiet. Galați liegt nahe der Ukraine und in der Nähe des häufig angegriffenen ukrainischen Donauhafens Reni. Rumänien ist Mitglied der Nato und der EU.Kein automatischer Schutz für russische Wehrpflichtige in DeutschlandWehrpflichtige aus Russland haben nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Berlin-Brandenburg nicht automatisch Anspruch auf Schutz in Deutschland. Allein der zu erwartende Wehrdienst begründe keinen Anspruch auf den sogenannten subsidiären Schutz, entschied das Gericht und kippte damit eine anderslautende Entscheidung der Vorinstanz. Das Verwaltungsgericht Berlin hatte einem 2004 geborenen Russen noch Schutz gewährt. Es begründete dies mit der Wahrscheinlichkeit, dass dieser sich dem Druck nicht widersetzen könne, als sogenannter Vertragssoldat in den völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine geschickt zu werden.Diese Einschätzung teilte das OVG jedoch nicht. Der Senat ist nicht überzeugt, dass dem Kläger mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit drohe, gegen seinen Willen als „Vertragssoldat“ verpflichtet zu werden. Als Grundwehrdienstleistender drohe ihm kein Einsatz in der Ukraine, hieß es in der Begründung. Die Ableistung des einjährigen Grundwehrdienstes allein stelle keine unmenschliche oder erniedrigende Behandlung dar.Subsidiärer Schutz wird Menschen gewährt, denen in ihrem Heimatland ernsthafter Schaden droht, die aber nicht die Kriterien für die Anerkennung als Geflüchteter erfüllen. Dazu zählen die Todesstrafe, Folter oder eine ernsthafte Bedrohung des Lebens infolge eines bewaffneten Konflikts.Die Rechtslage in Deutschland ist in dieser Frage uneinheitlich. Während die untergeordneten Verwaltungsgerichte in Berlin zuvor Schutz gewährt hatten, schloss sich das OVG Berlin-Brandenburg nun der Linie anderer Oberverwaltungsgerichte an. Das OVG Berlin-Brandenburg ließ keine Revision zu. Dagegen kann jedoch Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt werden. Ukraine will 20 schwedische Kampfjets kaufenDie Ukraine will 20 schwedische Kampfjets des neuen Typs Jas 39 Gripen E/F kaufen. Dafür wolle das Land 2,5 Milliarden Euro aus einem EU-Kredit aufwenden, wie die schwedische Regierung mitteilte. „Wenn die Ukraine den geplanten Kauf tätigt, beabsichtigt Schweden zudem, 16 Gripen-C/D-Flugzeuge als bilaterale Hilfe zu spenden“, hieß es. Diese älteren Modelle könnten ab nächstem Jahr geliefert werden. Die neuen Jas 39 Gripen E/F, die über stärkere Motoren, eine höhere Reichweite, ein fortschrittlicheres Radar und modernere Elektronik verfügen, sollten ab 2030 bereitstehen.Außerdem werde Schweden mit Ausbildung und technischer Wartung unterstützen, sagte Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in Uppsala. „Die Flieger sind mit einer hervorragenden Bewaffnung ausgestattet, die uns im Kampf gegen die Russen helfen wird“, so Selenskij.Im vergangenen Herbst hatten Schweden und die Ukraine eine Absichtserklärung unterschrieben, die den Weg für den Kauf von bis zu 150 schwedischen Kampfjets durch die Ukraine ebnen sollte. Die Vereinbarung vom Donnerstag sei nun „der erste Schritt auf dieser gemeinsamen Reise“, sagte Kristersson.„Falle“ Moskaus – Kallas warnt vor Gesandten-DebatteDie EU wird vorerst keinen Chefverhandler für mögliche Ukraine-Friedensgespräche mit Russland ernennen. Bei einem informellen Außenministertreffen in Zypern lehnten führende Mitgliedstaaten wie Deutschland Vorschläge in diese Richtung entschieden ab. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnte Befürworter zudem eindringlich vor weiteren öffentlichen Diskussionen zum Thema. „Es ist eine Falle, in die Russland uns locken will“, sagte sie. Die russische Taktik sehe vor, dass man darüber diskutiere, wer mit Russland spreche, und Russland dann bereits auswähle, wer geeignet sei und wer nicht.In Brüssel und in den anderen europäischen Hauptstädten hatte es zuletzt wieder verstärkt Diskussionen darüber gegeben, ob die EU einen Vertreter für mögliche Verhandlungen mit Russland benennen sollte. Als potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten wurden dabei die frühere deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der finnische Präsident Alexander Stubb genannt sowie Mario Draghi, der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank.Russlands Präsident Wladimir Putin brachte Gerhard Schröder ins Spiel, der von Bundesregierung und EU jedoch als Kandidat ausgeschlossen wird. Schröder gilt wegen seiner Nähe zum Kremlchef als nicht vermittelbar.Nach dem Willen von Kallas soll nun statt über Personen zunächst über Strategiefragen geredet werden. Es gelte zu besprechen, was die Kerninteressen und die zentralen Forderungen der EU seien, erklärte sie bei dem Ministertreffen. Dabei könne es neben der Ukraine auch um andere Dinge wie etwa die russische Truppenpräsenz in Georgien oder Moldau oder die Einmischung Moskaus in Wahlen gehen. „Natürlich ist das ein maximalistischer Ansatz, aber auch Russlands Ansatz hat bislang maximalistische Forderungen vertreten“, sagte sie.Ukraine: Zwei Tote durch russischen Drohnenangriff im Gebiet SumyIm Gebiet Sumy in der Nordukraine sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen bei einem russischen Drohnenangriff getötet worden. Der Mann und die Frau seien am Morgen auf einem Feldweg in der Gemeinde Welyka Pyssariwka nur wenige Kilometer von der Grenze zu Russland entfernt unterwegs gewesen, teilte die regionale Staatsanwaltschaft mit.USA: Botschaft in Kiew bleibt trotz russischer Drohungen geöffnetDie US-Botschaft in Kiew hält ihren Betrieb aufrecht, ungeachtet der russischen Aufforderung an Ausländer und Diplomaten zur Ausreise. „Die US-Botschaft ist geöffnet. Es gibt keine Änderungen an unseren Abläufen, und anderslautende Berichte sind falsch“, teilte die Vertretung auf der Plattform X mit. Russland hatte vor geplanten Angriffen zur Evakuierung aufgerufen. Wegen der Drohungen Moskaus bestellten mehrere EU-Staaten die russischen Botschafter in ihren Hauptstädten ein. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Ukraine News: Russland meldet ukrainischen Angriff auf AKW Saporischschja – Ukraine weist Behauptungen zurück
Die von Moskau verbreitete Version halte keiner Überprüfung der Fakten stand, erklärt das ukrainische Militär. Die Internationale Atomenergiebehörde fordert Zugang zu der angeblich getroffenen Turbinenhalle im AKW.






