Die Adresse lautet: Hasenheide 23–27. Ein Betonkoloss, zehn Stockwerke hoch, viel Glas, leere Flure, gut 32.000 Quadratmeter Bürofläche. Eine Millionen Euro schwere Immobilie, gelegen zwischen Hermannplatz und Südstern.

Eigentümer soll die Berliner Immobiliengruppe KapHag Vermietung und Projektmanagement GmbH sein. Das belegen öffentlich zugängliche Fondsunterlagen. Danach ist das Gebäude Teil des geschlossenen Immobilienfonds „KapHag Renditenfonds 41 BIC Berlin“ und gehört somit nicht zwingend einer einzelnen Person. Die postalische Adresse der KapHag GmbH und des Renditefonds ist die Stromstraße in Moabit.

Bis zu 1000 Flüchtlinge sollen in die Hasenheide kommen

Dort, wo früher Angestellte der Rentenversicherung ein- und ausgingen, plant der Berliner Senat nun eine der größten Unterkünfte für Flüchtlinge in der Hauptstadt. Bis zu 1500 Menschen sollen dort nach Informationen aus dem Abgeordnetenhaus spätestens zum Ende des Jahres einziehen, je nach Planungsstand. Parlamentarisch wird mit einer Maximalbelegung von 1063 Plätzen gerechnet.

Hilfe für Berliner Flüchtlinge