Nova Meierhenrich wollte immer Mutter werden. Sie tat alles dafür, doch es klappte nicht. Wie lebt man weiter, wenn der grosse Lebenstraum platzt?Für viele ist es eine Selbstverständlichkeit, Kinder zu bekommen. Für die damals 41-Jährige wurde es zur Zerreissprobe. Die Geschichte eines schmerzhaften Abschieds.30.05.2026, 05.13 Uhr11 LeseminutenIllustration Anja Lemcke / NZZNova Meierhenrich sitzt auf einem Felsen an der norwegischen Westküste und weiss: Es ist vorbei. In ihrer Hand hält sie einen zusammengefalteten Zettel. Darauf steht ein Name – Luka. Der Name ihres nicht geborenen Kindes. Sie lässt den Zettel in die Tiefe fallen.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Meierhenrich ist zu diesem Zeitpunkt 42 Jahre alt. Für sie ist es das Ende einer langen, aufwühlenden Reise. Und das Ende ihres Lebenstraums. Bereits als Mädchen wusste sie: Ich werde Mutter, ich werde eine Familie haben. Und ein Kind mit dem Namen Luka.Für diesen Plan war sie bereit, alles zu geben. Viel Geld, viel Zeit, aber auch viele persönliche Opfer. So erzählt sie es später.Nova Meierhenrichs Weg steht für den Weg vieler Frauen: vom Kinderwunsch zur Wunschkindbehandlung – bis zu der Einsicht, dass es nicht klappen wird. Mit Mutter, Kind, Familie.Wie man weiterlebt, wenn der Weg zum erträumten Leben versperrt bleibt.1. Die geborene MutterNova Meierhenrich wächst in einer Grossfamilie auf. Sie ist die Älteste von vier Geschwistern, das einzige Mädchen. Die Mutter ist Erzieherin, das Haus immer voll mit Kindern. Die grosse Nova kümmert sich um ihre kleineren Brüder. Vor allem um den Kleinsten, den sie manchmal chic anzieht und im Kinderwagen durch die Gegend fährt.Was gefiel Ihnen an der Vorstellung, Mutter zu sein?Sich um Kinder zu kümmern, war für mich das Normalste der Welt. Dass ich irgendwann selbst Kinder haben würde, habe ich deshalb nie infrage gestellt. Ich dachte: Wenn man Kinder will, dann klappt das auch.Meierhenrich bereitet sich schon früh auf ihr Wunschleben vor. Sie wird Jugendgruppenleiterin, fährt mit Kindern aus sozial schwächeren Familien in die Ferien. Als Teenager plant sie mit Freundinnen, gleichzeitig Kinder zu bekommen, um sie zusammen im Buggy durch die Gegend zu schieben.Irgendwann legt sie sich auch auf den Namen ihres ersten Kindes fest. Sie schreibt «Luka» auf einen Zettel und schliesst ihn in einer kleinen Truhe unter ihrem Bett ein.Für Meierhenrich sind das keine Träumereien. Diese Gedanken sind Teil ihres Lebensplans: Als Sechzehnjährige sammelt sie in der Truhe all das, was sie sich für später vornimmt: Bilder von fernen Ländern, die sie bereisen will. Listen mit Büchern, die sie lesen will. Und eben diesen einen Zettel mit dem Namen ihres zukünftigen Kindes. Luka, ein Kind, das sie noch bekommen will.Auch andere Teenager machen grosse Pläne für ihr Leben und verwerfen sie dann wieder – für andere, vielleicht noch grössere Pläne. Doch für Meierhenrich bleibt es bei diesem einen Plan.Als junge Frau will sie ein Studium abschliessen und einige Jahre auf dem Job arbeiten. Danach möchte sie zwei Kinder bekommen und eine arbeitende Mutter sein.Für viele mag es der normalste Plan der Welt sein. Eine Selbstverständlichkeit. Für Meierhenrich aber wird es eine Zerreissprobe.Sie studiert Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Soziologie, arbeitet nach ihrem Abschluss in einer Werbeagentur – und wird dann TV-Moderatorin.Es sind die 1990er Jahre, Meierhenrich ist Mitte zwanzig und wird zu einem bekannten Fernsehgesicht. Man sieht sie beim Musiksender Viva, aber auch bei MDR oder Pro Sieben. Sie moderiert Oscar-Verleihungen, die Grammys, die Golden Globes. Sie ist viel unterwegs. Familie, Kinder, all das scheint gerade weit weg zu sein.Wie sehr dachten Sie damals noch an Ihren Traum?Der war nie weg. Ich wollte nach wie vor Mutter werden, aber es war einfach nicht der richtige Partner da, mit dem ich eine Familie hätte gründen wollen.War Solo-Mutterschaft damals schon ein Thema für Sie – also Mutter werden ohne Vater, nur mithilfe einer Samenspende?Ich sagte bereits Mitte zwanzig zu meiner Mutter: «Wenn das mit der Liebe nicht zum richtigen Zeitpunkt klappt, bekomme ich alleine ein Kind.» Solo-Mutterschaft war also schon lange in meinem Kopf, ja – aber ganz klar als Plan B.Können Sie sich noch an den Moment erinnern, als aus Plan B Plan A wurde?Es war kein konkreter Moment, sondern ein schleichender Übergang. Ich habe jahrelang meine Fruchtbarkeitswerte beim Arzt gecheckt, damit ich den perfekten Zeitpunkt für Kinder nicht verpasse. Ich wollte nicht, dass der Arzt irgendwann sagt: Warum sind Sie nicht eher gekommen?Meierhenrichs Hormonwerte und Ultraschallbefunde gelten als auffällig gut – ihr Gynäkologe meint: Solche Werte sehe er sonst bei deutlich jüngeren Frauen.Doch mit 41 ist ihr klar: Zeit bleibt trotzdem ein Faktor. Meierhenrich denkt: Wenn nicht jetzt, wann dann?Es ist Weihnachten 2015, als Meierhenrich ihrer Mutter erzählt, dass sie im Januar ihren ersten Kinderwunschtermin habe, in Kopenhagen. Die beiden stossen mit einem Glas Rotwein darauf an.Dänemark gilt als eines der liberalsten Länder Europas, wenn es um Familienplanung und reproduktive Rechte geht. Alleinstehende Frauen können dort problemlos auf Samenspenden und künstliche Befruchtung zurückgreifen, ohne gesellschaftliche oder rechtliche Hürden. In Deutschland, Meierhenrichs Heimatland, war das damals noch eine Grauzone.Aus diesem Grund entscheidet sich Meierhenrich für Kopenhagen. Und sie ist bestens vorbereitet: Die vergangenen Monate hat sie damit verbracht, genauere Untersuchungen zu machen und eine Klinik auszusuchen, die zu ihr passt.Meierhenrich, die Planerin, die Vorbereiterin.Und doch ist sie aufgeregt. Ihr ist klar: Wenn das nun klappt, dann wird sich ihr Leben radikal verändern. Besonders als Alleinerziehende.Sie spürt ein Kribbeln im Bauch, wie sie später sagen wird. Eine Aufbruchstimmung. 2016 sollte ihr Jahr werden – auch wenn sie weiss, dass das, was vor ihr liegt, viel von ihr abverlangen wird.2. Die grosse HoffnungBeruflich richtet Nova Meierhenrich alles auf ihr Leben als künftige Mutter aus. Sie passt ihren Arbeitsalltag an, plant den Umbau ihrer Wohnung. Und sie hat so viel gespart, dass sie ein Jahr lang nicht arbeiten muss und sich nur um ihr Kind kümmern kann.Auch bei der Wahl des Samenspenders geht Meierhenrich akribisch vor. Sie entscheidet sich gegen eine anonyme Spende. Jedes Kind habe das Recht, seine Herkunft und seine Wurzeln zu kennen, findet sie. Das Recht darauf, zu wissen, wer sein Vater ist.Um den passenden Spender zu finden, durchsucht Meierhenrich die Website einer Samenbank. Es kommt ihr vor wie Online-Shopping. Die Auswahl ist riesig, genauso die Fragen, die sie sich stellen muss: Welche Augenfarbe soll der Spender haben? Welche Haarfarbe? Welche Grösse? Und welche Nationalität?Meierhenrich erkennt die Logik des Geldes, die dahintersteckt. Wer mehr zum Spender erfahren will, muss mehr bezahlen – ein Foto, ein Lebenslauf, ein Stammbaum, alles erhöht den Preis. So auch die Qualität der Spermien: Je agiler und bewegungsfreudiger sie sind, desto teurer.Ihr selbst sind andere Dinge wichtig: Der Spender sollte die Natur und das Meer lieben, so wie sie. Er soll gerne draussen sein, sportlich, aber auch gerne mal ein Buch in die Hand nehmen.Meierhenrich entscheidet sich für einen Spender mit dem Namen «Gordon». Dieser hat am meisten Überschneidungen mit ihren Wünschen. Der Preis für die ersten Portionen: 3500 Euro.Meierhenrich entscheidet sich für eine Insemination. Dabei wird der Samen durch eine Hebamme direkt in die Gebärmutter gespritzt. Es ist sozusagen die Simulation einer natürlichen Befruchtung, unter bestmöglichen Bedingungen.Der Eingriff dauert nur wenige Minuten. Doch dann beginnt für Meierhenrich eine schwierige Zeit, wie sie später sagen wird. Erst in zwei Wochen weiss sie, ob es geklappt hat.Sie beginnt, ihren Körper genau zu beobachten. Dieses Bauchziehen, dieses Ziehen in der Brust: vielleicht alles Hinweise auf eine Schwangerschaft?Zum frühestmöglichen Zeitpunkt kauft sich Meierhenrich einen Schwangerschaftstest. Das Ergebnis: negativ. Dann noch einen: wieder negativ.Was löste das bei Ihnen aus?Zuerst war ich sehr enttäuscht, klar. Aber gleichzeitig auch gefasst. Ich wusste, dass es beim ersten Mal fast nie klappt. Ich war also zuversichtlich, dass ich bei den nächsten Versuchen schwanger werde.In dieser Zeit trinkt Meierhenrich keinen Alkohol. Etwas, das auf Partys immer wieder für Gesprächsstoff sorgt. Nicht selten hört sie die Frage: «Na, bist du schwanger?» Sie versucht jeweils, mit einem blöden Spruch zu reagieren. Und sie macht sich Gedanken über eines der beliebtesten Smalltalk-Themen überhaupt: Kinder.Wo endet für Sie harmloser Smalltalk?Das Problem ist nicht die Frage «Hast du Kinder?». Sondern das, was danach kommt. Es geht um das «Warum nicht?». Solche Fragen können schmerzen. Denn vielleicht gehören Kinder nicht zum Lebensplan einer Frau. Oder sie versucht seit langer Zeit, ein Kind zu bekommen, und es klappt nicht. Vielleicht hat die Frau auch gerade ein Kind verloren.Das Problem ist also das Nachhaken.Ja, das Warum. Konntest du nicht? Wolltest du nicht? Ist dir also deine Karriere wichtiger, als Mutter zu sein? Es gibt so viele Themen, über die man beim Smalltalk nicht spricht. Über den Lohn etwa. Warum aber darf man eine Frau, die man nicht kennt, nach ihrem Bauch fragen? Das kann ich nicht verstehen.Auch Meierhenrich tun diese Fragen weh, vor allem, weil sie sich in einer verletzlichen Phase befindet. Obwohl die Ärzte die Behandlung optimiert haben, enden auch die Versuche zwei und drei, schwanger zu werden, mit einem negativen Resultat.Nun muss sich Meierhenrich mit einem Thema befassen, das zuvor gar nicht zur Debatte stand: In-vitro-Fertilisation. Hier werden Ei und Samen im Labor zusammengebracht – und wenn sich daraus ein Embryo entwickelt, wird er in die Gebärmutter eingesetzt.Was ging Ihnen da durch den Kopf?Ich war noch immer optimistisch, denn ich dachte: Was kann da noch schiefgehen? Und es ging ja um meinen Lebenstraum. Den gibt man so schnell nicht auf.Meierhenrich will jetzt alles noch besser machen. Sich noch perfekter vorbereiten. In speziellen Foren recherchiert sie nach Tipps, wie man den Körper noch besser auf eine Schwangerschaft einstellen kann. Sie ändert ihre Ernährung, bestellt Nahrungsergänzungsmittel aus Übersee – und beginnt eine TCM-Behandlung: Traditionelle chinesische Medizin soll ihr dabei helfen, schwanger zu werden.Warum machten Sie das?Ich dachte: Wenn meine Werte so perfekt sind, es aber trotzdem nicht klappt – dann muss es ja an mir liegen. Dann muss ich der Fehler sein. Vielleicht lebte ich nicht gesund genug? Vielleicht arbeitete ich zu viel? Oder vielleicht war es ein Glas Rotwein zum falschen Moment?Schliesslich haben alle Massnahmen nicht den gewünschten Effekt: Trotz zwei In-vitro-Fertilisationen wird sie nicht schwanger. Meierhenrich ist am Ende: psychisch und finanziell.3. Die ErnüchterungMeierhenrich will nun nur noch eines: das Thema vergessen. Auf E-Mails der Ärzte, die sie motivieren weiterzumachen, antwortet sie nicht mehr. Sie will jetzt einfach alles vergessen, Party machen, die Selbstkontrolle ablegen, die sie über die Monate beherrscht hatte.Bis zu dem Zeitpunkt, als ihr Gynäkologe von einer neuen Möglichkeit erzählt, schwanger zu werden. Von einem neuen Ansatz – ein anderer Eingriff mit anderen Medikamenten, in einer anderen Klinik.Wie reagierten Sie darauf?Das war mein Strohhalm. Der Arzt fragte mich: «Haben Sie noch die Kraft weiterzumachen?» Ich sagte: «Ja.» Für diesen Versuch wollte ich nochmals alles geben. Aber mir war schon damals klar: Das wird mein letzter Versuch.Meierhenrich leiht sich für den Eingriff Geld von ihrer Mutter. Ihr Erspartes ist bereits aufgebraucht. Sie reist nochmals nach Dänemark.Unabhängig davon bucht sie eine Schiffsreise zum Nordkap. Der Zufall will es, dass sie einen Tag vor der Abfahrt erfahren wird, ob der letzte Versuch erfolgreich war. Und ob sie nun schwanger an Bord geht. Oder nicht.Es ist der 30. Mai 2017. Eineinhalb Jahre sind seit dem ersten Kinderwunschtermin vergangen. Seit der Aufbruchstimmung, dem Kribbeln im Bauch. Heute erhält Meierhenrich den Bescheid: Sie ist nicht schwanger. Der Lebenstraum ist ausgeträumt.Was fühlten Sie in jenem Moment?Alles. Einerseits die totale Enttäuschung, da ich wusste: Mein Weg ist hier zu Ende. Ich werde keine Kinder kriegen. Aber es war auch eine Erleichterung – weil ich wieder anfangen konnte zu leben.4. Der AbschiedAm 1. Juni 2017 besteigt Nova Meierhenrich das Kreuzfahrtschiff in Richtung Nordkap. Sie bricht zu zwei Reisen auf:Zu einer Reise des Abschiednehmens.Und zu einer Reise zurück in ein neues Leben.Auf dem Hinweg schreibt sie Abschiedsbriefe an ihr geplantes Leben. Sie notiert Abschiedsgedanken und wirft sie über Bord. Auch Ultraschallbilder, die einst Hoffnung spendeten, verschwinden im Wasser. Dieses aktive Loslassen, dieses aktive Abschiednehmen hilft ihr in diesem Moment.Ein letztes Loslassen geschieht auf dem Felsen am Geirangerfjord, an der norwegischen Westküste. Meierhenrich hält den zusammengefalteten Zettel in der Hand. Das Stück Papier, auf dem sie als Jugendliche den Namen ihres zukünftigen Kindes geschrieben hat. Ein Kind, das es nie geben wird: Luka.Damit endet für Nova Meierhenrich die erste Reise: die Reise des Abschieds. Auf der Rückfahrt vom Nordkap beginnt sie mit der zweiten Reise – jener zurück in ein neues Leben.Die Methode bleibt dieselbe. Meierhenrich schreibt Dinge auf Papier und lässt sie vom Kreuzfahrtschiff ins Meer gleiten. Wieder sind es Gedanken. Aber diesmal Wunschgedanken – an ihr neues Leben.5. Der NeuanfangZurück in Hamburg, räumt Meierhenrich als Erstes ihre Wohnung auf. Sie wirft alle Medikamente in den Müll, auch die Hormonspritzen im Kühlschrank. Dort füllt sie den leer gewordenen Platz mit Champagnerflaschen auf.Ein paar wenige Dinge aus ihrem früheren Leben behält sie und packt sie in eine Box. Unter anderem ein paar Ultraschallbilder.Haben Sie die Bilder wieder einmal angeschaut?(Denkt nach.) Ja, lustig. Ja, das habe ich, zu Weihnachten, als ich wieder einmal einen Ausmistversuch wagte.Was ging in Ihnen vor, als Sie die Bilder gesehen haben?Ich schaue da nicht mit Schmerz drauf. Es ist mittlerweile eine Erinnerung an eine andere Zeit. Ich denke gerne daran zurück. Denn das war mir sehr wichtig: Ich wollte mir die Freude über Schwangerschaften in meinem Freundeskreis erhalten. Die Freude darüber, mit den Kindern meiner Freundinnen zusammen zu sein. Deshalb will ich auch in eine solche Box schauen und sagen können: Wow, das war eine spannende Zeit. Ohne ein böses, verbittertes Bauchgefühl.Das dürfte aber nicht ganz einfach sein.Ja, schon. Aber ich habe mir das einfach sehr fest vorgenommen. Das klingt jetzt vielleicht komplett bekloppt, weil man sich so etwas gar nicht vornehmen kann. Natürlich gab es auch immer wieder schwierige Tage und Nächte. Aber ich habe Frauen in meinem Umfeld, die können keinen Kinderwagen mehr anschauen. Das wollte ich einfach nicht.Seit Nova Meierhenrichs erster Behandlung sind zehn Jahre vergangen. Ihre Erlebnisse von damals hat sie mittlerweile in einem Buch verarbeitet. «Lebensschlenker» heisst es.Für Ärztinnen und Ärzte gehört Meierhenrich zu einer Gruppe von Frauen, die unter einer sogenannten «unerklärten Unfruchtbarkeit» leiden – trotz guten Befunden.Wie blicken Sie heute auf diesen Lebensschlenker?Ich bereue den Schritt nicht. Es wäre für mich viel schwieriger, es nicht versucht zu haben. Ich habe alles getan, um meinen Lebenstraum anzugehen. Ich war eine mutige Frau, die alle Kraft und alle Mittel zusammengekratzt hat, um diesen Weg zu gehen. Ich bin stolz auf die Nova von damals.Meierhenrichs Leben machte einen Schlenker. Sie selbst brauchte Zeit und vor allem viel Kraft, um das zu akzeptieren. Eine Schiffsreise zum Nordkap alleine reichte nicht.Doch sie hat gemerkt, dass es sich lohnt – loszulassen, einen neuen Weg zu suchen. Und dass alle Pläne veränderbar sind. Auch solche, die bereits seit der Kindheit existieren.Nova Meierhenrich – TV-Moderatorin und SchauspielerinKatrin Schöningscf. Nova Meierhenrich (geboren 1973) lebt seit 2007 in Hamburg. Seit den 1990er Jahren steht sie vor der Kamera, als Moderatorin, später auch als Schauspielerin. 2025 erschien im Allegria-Verlag das Buch «Lebensschlenker – Umwege zum Wunschkind und wie man auch in einer Sackgasse glücklich werden kann», in dem sie ihren Weg vom Kinderwunsch zur erfolglosen Wunschkindbehandlung beschreibt.Passend zum Artikel
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Nova Meierhenrich wollte immer Mutter werden. Sie tat alles, doch ihr Kinderwunsch blieb unerfüllt. Wie lebt man weiter, wenn der grosse Lebenstraum platzt?








