PfadnavigationHomeWirtschaft„Dynamic Pricing“ in den USADFB-Sponsoren kritisieren hohe Ticketpreise bei Fußball-WMVon Jan KlauthFreier US-Korrespondent mit Sitz in New YorkStand: 01:14 UhrLesedauer: 2 MinutenSelbst Donald Trump (links) sagte, er werde angesichts der horrenden Preise nicht ins Stadion gehen. Fifa-Chef Giovanni Infantino (rechts) verteidigt die PreispolitikQuelle: Getty Images/Kevin DietschWeltweit regt sich Kritik an den Preisen für WM-Karten, die über den Zweitmarkt gehandelt werden. Weil die Fifa keine Obergrenze gesetzt hat, kosten viele Tickets mittlerweile fünf- oder sechsstellig. Und die Gebühren, die bei der Fifa landen, steigen proportional zum Preis.Mehrere Sponsoren des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) haben Kritik an den hohen Ticketpreisen bei der anstehenden Fußball-WM geübt. „Wir sind der grundsätzlichen Überzeugung, dass der Fußball als weltweiter Volkssport Nummer eins für alle Fans erschwinglich bleiben muss“, teilte der Volkswagen-Konzern auf Anfrage von WELT AM SONNTAG mit. Fußball sei tief in der Gesellschaft verwurzelt und erfülle wichtige soziale Funktionen. „Dieser Status darf nicht verloren gehen.“ Ähnlich äußerte sich der DFB-Sponsor Bitburger. Man habe sich gewünscht, dass der Ticketkauf „für möglichst viele Menschen erschwinglich und gut zugänglich ist“, sagt Sebastian Ellies, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei dem Brauereikonzern. „Aber wir wissen, dass viele unserer deutschen Konsumenten sich angesichts der insgesamt hohen Kosten einer USA-Reise dafür entscheiden, die WM hierzulande zu feiern.“ Lesen Sie auchDie DFB-Sponsoren Telekom, Lufthansa und Adidas wollten sich auf Anfrage nicht zu den hohen Preisen für Eintrittskarten äußern. Die Fifa rechnet mit Rekordeinnahmen von elf Milliarden Euro aus TV-Rechten, Sponsorenverträgen und Ticketverkäufen, fast vier Milliarden mehr als beim bisherigen Rekord 2022 in Katar. Die Ticketpreise haben einen weltweiten Proteststurm ausgelöst. Weil die Fifa keine Preisobergrenze gesetzt hat, kosten Karten mittlerweile fünf- oder sechsstellige Beträge. Die Gebühren, die bei der Fifa landen, steigen proportional zum Preis. Dieser Artikel wurde für das Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und „Business Insider Deutschland“ erstellt.Jan Klauth ist US-Korrespondent mit Sitz in New York.
„Dynamic Pricing“: DFB-Sponsoren kritisieren hohe Ticketpreise bei Fußball-WM - WELT
Weltweit regt sich Kritik an den Preisen für WM-Karten, die über den Zweitmarkt gehandelt werden. Weil die Fifa keine Obergrenze gesetzt hat, kosten viele Tickets mittlerweile fünf- oder sechsstellig. Und die Gebühren, die bei der Fifa landen, steigen proportional zum Preis.
DFB-Sponsoren wie Volkswagen und Bitburger kritisieren öffentlich die WM-Ticketpreise, die durch Dynamic Pricing ohne Obergrenze der Fifa fünf- bis sechsstellige Beträge erreichen. Für Unternehmen mit Sportsponsoring-Budget ist dies ein Warnsignal: fehlende Preisdeckel bei Zweitmarkt-Systemen untergraben die Reichweite und den gesellschaftlichen ROI von Sponsorships.










