PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolinePanoramaUnwetter wütet im Westen DeutschlandsStand: 29.05.2026Lesedauer: 3 MinutenWegen einer Gewitterfront gelten Unwetterwarnungen im Westen Deutschlands.Quelle: David Ebener/dpaHeftige Gewitter, Starkregen und Hagel ziehen über den Westen Deutschlands. Bäume stürzen um, Straßen sind überflutet, Fernzüge werden zurückgehalten.Eine Unwetterfront mit Gewitter und kräftigem Regen ist über Teile Nordrhein-Westfalens gezogen. Bäume stürzten um, Keller liefen voll, Straßen wurden überflutet, Fernzüge mussten in Bahnhöfen warten und Ruderer wurden aus einem Fluss gerettet. Mehrere Städte berichteten von zahlreichen Feuerwehreinsätzen am Freitagabend.Bäume auf GleisenWegen der Unwetter kam es nach Angaben der Deutschen Bahn auf verschiedenen Strecken in NRW zu Beeinträchtigungen und Sperrungen. Oft lagen Bäume auf den Gleisen. In Münster musste die Feuerwehr einen entwurzelten Baum aus einer Bahnoberleitung holen - die Bahnstrecke wurde dafür zeitweise gesperrt.Auch der Fernverkehr war beeinträchtigt. Die Züge warteten nach Angaben der Bahn aus Sicherheitsgründen an Bahnhöfen den Durchzug der Gewitterfront ab und setzten danach die Fahrt fort. Betroffen seien die Fernverkehrsverbindungen Münster - Osnabrück - Bremen sowie von Osnabrück in die Niederlande und vom Ruhrgebiet nach Hannover.Der Zugbetrieb der Linie RE 6 (RRX) zwischen Hamm und Minden in Ostwestfalen sei eingestellt worden, hieß es auf der Seite Zuginfo.NRW. Auch auf weiteren Strecken etwa zwischen Hagen und Gevelsberg, Lippstadt und Hofgeismar sowie in Münster fuhren keine Züge mehr.Unwetter auch über KlimacampÜber dem Bereich eines Klimacamps in Dortmund zog ein schweres Gewitter auf. Zum Schutz der Teilnehmenden stellten die Feuerwehr und die Stadt Hamm nach Angaben der Dortmunder Polizei einen Bustransfer zu einer Turnhalle für die Aktivisten zur Verfügung.Münster: Ruderer halten sich an Baum festIn Münster hatte die Feuerwehr binnen zwei Stunden mehr als 120 Einsätze. «Wir haben Vollarm hier», sagte ein Sprecher der Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur. Viele Keller liefen voll, auf den Straßen lagen umgestürzte Bäume. Zwei Ruderer wurden aus der Werse gerettet. «Sie waren von dem