Ausbruch in DRK und Uganda

Arzt beklagt zögerliche Ebola-Forschung

Stand: 29.05.2026 • 19:28 Uhr

Mehr als 900 Ebola-Verdachtsfälle zählt die WHO mittlerweile im Kongo. Einige Schlüsse hätte man schon aus früheren Ausbrüchen ziehen müssen, findet Thomas Pärisch. Er ist Arzt und bricht am Wochenende zu einem Hilfseinsatz im Kongo auf.

Die Zahl der mutmaßlich mit Ebola infizierten Menschen steigt weiter. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte mit, sie gehe von aktuell mindestens 906 Verdachtsfällen in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) aus. Darunter seien 223 mutmaßliche Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus, die derzeit untersucht würden. Auch im Nachbarland Uganda steigen die Fallzahlen, trotz geschlossener Grenze. Nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums wurden mittlerweile neun Fälle bestätigt. Bisher geht die WHO dort aber nicht davon aus, dass es eine Übertragung innerhalb der Bevölkerung gegeben habe.