Firmen wie Amazon, Meta und Uber treten bei der Nutzung von künstlicher Intelligenz auf die Bremse: Da ihre Mitarbeiter immer mehr KI-Tools verwenden, steigen die Kosten für Rechenleistung enorm an – besonders „Tokenmaxxing“ ist ein Problem.
29.05.2026, 17.06 Uhr
Hohe Rechnungen wegen KI-Tools: Manche US-Firmen berichten bereits, dass sich ihre KI-Ausgaben zuletzt verdoppelt oder sogar verdreifacht haben
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz und Tools wie ChatGPT oder Claude hat zuletzt in vielen Unternehmen stark zugenommen, einige US-Konzerne müssen nun allerdings schon wieder gegensteuern. Wie das „Wall Street Journal “ (WSJ) berichtet, haben unter anderem Uber, Meta Platforms und Microsoft damit begonnen, die KI-Nutzung ihrer Mitarbeiter zu drosseln. Grund dafür sei der enorm angestiegene Rechenbedarf innerhalb der Unternehmen und die damit verbundenen Kosten, die zuletzt geradezu explodiert seien.
Durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz werden sogenannte Token verbraucht. So bezeichnet man die Abrechnungs- und Kontingenteinheit, mit der Anbieter von KI-Modellen ihre eigenen Kosten kontrollieren. Laut dem Bericht des WSJ haben einige Unternehmen ihre Jahresbudgets an solchen Token allerdings schon nach drei Monaten aufgebraucht, Uber zum Beispiel. Bei manchen Firmen hätten sich die KI-Ausgaben in letzter Zeit vervielfacht. Google verkündete etwa erst kürzlich, dass der Konzern inzwischen mehr als 3,2 Billiarden KI-Token pro Monat verarbeitet – und damit siebenmal so viel wie noch vor einem Jahr.












