PfadnavigationHomePolitikDeutschlandFamilienpolitikWarken fordert „Anreize für mehr Partnerschaftlichkeit“ bei Elterngeld-ReformStand: 15:23 UhrLesedauer: 2 MinutenBundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU)Quelle: Sebastian Gollnow/dpaDie Bundesregierung will beim Elterngeld sparen – doch Gesundheitsministerin Warken will an einem zentralen Reformziel festhalten. Familien müssten sich auf die Leistung verlassen können, sagt die CDU-Politikerin. Sie fordert Anreize für mehr Väterbeteiligung.Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) fordert, das Ziel der Elterngeld-Reform beizubehalten, für mehr Gleichberechtigung zu sorgen. Im Koalitionsvertrag sei „klar festgehalten“, dass „die Grenzen für das Elterngeld sowie der Mindest- und Höchstbetrag angehoben werden sollten“, sagte Warken der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ). Dazu gehöre, dass SPD und Union sich darauf geeinigt hätten, „Anreize für mehr Partnerschaftlichkeit“ zu setzen.Im Koalitionsvertrag heißt es wörtlich, es sollten mehr Anreize für „insbesondere mehr Väterbeteiligung in alleiniger Verantwortung“ geschaffen werden. „An dieser Weiterentwicklung des Elterngeldes sollten wir festhalten“, sagte Warken.Mehr von WELT in der Google-Suche: WELT als Medium bevorzugen„Für die Union, insbesondere für die Frauen-Union, ist das Elterngeld ein Herzensthema“, betonte die Ministerin, die zugleich Vorsitzende der Frauen-Union ist. Es sei eine „zentrale familienpolitische Leistung, auf die Familien in Deutschland zu Recht zählen“. Warken mahnte: „Dieses Vertrauen dürfen wir nicht enttäuschen.“Aufgrund einer milliardenschweren Finanzierungslücke im Bundeshaushalt für 2027 muss Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) in ihrem Etat 500 Millionen Euro einsparen. Dazu soll auch das Elterngeld reformiert werden. Als mögliche Stellschrauben für Einsparungen nannte Prien bereits die Bezugsdauer des Elterngeldes und Vorgaben zur partnerschaftlichen Aufteilung der Elternzeit.Das Basiselterngeld wird aktuell für maximal 14 Monate nach der Geburt des Kindes ausgezahlt, wobei sich beide Elternteile die Monate untereinander aufteilen können. Ein Elternteil kann maximal zwölf Monate Basiselterngeld bekommen.Lesen Sie auchEs gibt große Vorbehalte dagegen, Müttern weniger als zwölf Monate Basiselterngeld zu ermöglichen. „Ich bin kein Fan davon, durch die hälftige Aufteilung faktisch für Frauen weniger als 12 Monate Elternzeit zu ermöglichen“, sagte etwa die CSU-Bundestagsabgeordnete Silke Launert der „SZ“.Einsparungen befürwortet sie aber trotzdem. Alle Ressorts müssten sparen, sagte Launert. „Und beim Familienministerium ist das Elterngeld der größte Posten, daher ist es auch naheliegend, da zu sparen.“kaha mit AFP
Elterngeld: Warken fordert „Anreize für mehr Partnerschaftlichkeit“ bei Reform - WELT
Die Bundesregierung will beim Elterngeld sparen – doch Gesundheitsministerin Warken will an einem zentralen Reformziel festhalten. Familien müssten sich auf die Leistung verlassen können, sagt die CDU-Politikerin. Sie fordert Anreize für mehr Väterbeteiligung.
Gesundheitsministerin Warken (CDU) besteht auf Väterbeteiligung-Anreizen beim Elterngeld trotz 500-Mio.-Sparauflage für Familienministerin Prien im Haushalt 2027. Kürzungen bei Bezugsdauer und Elternzeitaufteilung treffen HR-Planung und Retention-Strategien in allen Unternehmen direkt.













