Merz: Brauchen starke NATO-Präsenz an der OstflankeBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) teilte auf X mit, der Drohneneinschlag zeige abermals Russlands Bereitschaft zur Eskalation. „Deutschland steht an der Seite unserer NATO-Verbündeten“, betonte Merz zugleich. „Der Vorfall zeigt erneut: Wir brauchen eine starke NATO-Präsenz an der Ostflanke. Wir sind bereit, das ​Bündnisgebiet zu verteidigen.“Auch Außenminister Johann Wadephul (CDU) verurteilte das russische Vorgehen. „Russlands rücksichtsloses Verhalten gefährdet weiterhin unsere kollektive Sicherheit“, schrieb Wadephul am Freitag im Internetdienst X. „Wir stehen zu Rumänien“, fügte er in dem auf Englisch verfassten Text hinzu. „Unsere Antwort ist Einigkeit“, schrieb Wadephul weiter. Er kündigte zusätzliche Anstrengungen an, um die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine und die europäische Verteidigung im Rahmen der NATO zu stärken.Medwedew droht Europa mit weiteren DrohneneinschlägenDer stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, warnt die europäischen Staaten vor weiteren Drohnen-Vorfällen. Es herrsche Krieg, und die Bürger der EU-Staaten würden nicht mehr ruhig schlafen können, erklärt der ehemalige russische Präsident. Es müsse zwar noch geklärt werden, wem die in Rumänien abgestürzte Drohne gehöre. Die europäischen Politiker sollten sich jedoch nicht empören, da sie sich direkt an einem Krieg ​gegen Russland beteiligten. Solche Vorfälle würden sich weiter ereignen, insbesondere dort, wo Drohnen für die Ukraine hergestellt werden, so Medwedew. Zudem kündigt das russische Außenministerium eine rasche Reaktion auf die Schließung des russischen Konsulats im rumänischen Constanța durch die Regierung in Bukarest an.Selenskyj warnt vor abermaligem russischen GroßangriffRussland bereitet nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj einen neuen Großangriff auf die Ukraine vor. Selenskyj berief sich am Freitag in einem Beitrag im Kurznachrichtendienst Telegram auf Geheimdienst-Erkenntnisse. Er forderte zudem weitere Sanktionen gegen Russland. Die Umsetzung von Vereinbarungen mit Partnern über die Lieferung von Luftabwehrsystemen dürfe nicht verzögert werden. Russland hatte am Montag „systematische ​Angriffe“ auf Ziele in Kiew angekündigt.Rumänien schließt nach Drohneneinschlag russisches KonsulatRumänien weist den russischen Konsul in der Hafenstadt Constanța aus und schließt das dortige Konsulat. Dies erklärt Präsident Nicușor Dan nach dem Einschlag einer Drohne in ein Wohngebäude in der nahegelegenen Stadt Galați. Zudem gebe es Vereinbarungen mit NATO-Verbündeten, vorübergehend militärische Ausrüstung nach Rumänien zu verlegen, bis das Land seine eigene Luftverteidigung modernisiert habe, sagt Dan ​weiter. Kreml: Putin über Drohneneinschlag in Rumänien informiertDer russische Präsident Wladimir Putin ist über den Drohneneinschlag in Rumänien informiert worden. Das meldet die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Kremlsprecher Dmitri Peskow. Die NATO wirft Moskau wegen des Vorfalls rücksichtsloses Verhalten vor und betont ihre Bereitschaft, jeden Zentimeter des Bündnisgebiets zu verteidigen. Rumänischen Angaben zufolge war ​in der Nacht eine russische Drohne bei einem Angriff auf die benachbarte Ukraine in ein Wohngebäude in dem NATO-Mitgliedstaat eingeschlagen. Selenskyj sichert Rumänien nach Drohneneinschlag Unterstützung zuNach dem Absturz einer russischen Drohne auf ein Wohnhaus in Rumänien hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dem Land Unterstützung zugesichert und mehr Druck auf Russland gefordert. Die Ukraine sei bereit, Rumänien in jeder erforderlichen Weise zu unterstützen, schrieb er auf der Plattform X. Selenskyj teilte dort einen Post von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, in dem sie nach dem Vorfall auch ankündigte, den Druck auf Russland weiter zu erhöhen.Selenskyj stimmte von der Leyen zu. Kiew zähle darauf, dass die neuen Sanktionen der EU gegen Russland wirklich streng sein werden und Moskau spüren lassen, dass seine Angriffe erhebliche Verluste für Russland selbst bedeuteten. Er sprach von einem weiteren zynischen Angriff auf zivile Infrastruktur im südukrainischen Gebiet Odessa, das auch an Rumänien grenzt. Kallas: Russland darf europäischen Luftraum nicht ungestraft verletzenRussland darf nach den Worten der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas den europäischen Luftraum nicht ungestraft verletzen. Der Absturz einer russischen Drohne in ein Wohngebäude im rumänischen Galați sei eine eklatante und schwerwiegende ​Verletzung der Souveränität des NATO- und EU-Staates und des europäischen Luftraums, schrieb Kallas auf der Plattform X. Russland habe schon vor langer Zeit aufgehört, Grenzen zu respektieren. Der Vorfall ereignete sich während eines nächtlichen russischen Angriffs auf die benachbarte Ukraine. Kallas erklärt zudem, sie habe mit der rumänischen Außenministerin Oana Toiu gesprochen, um Rumänien die Solidarität der EU ⁠zu versichern.Rumänien bestellt russischen Botschafter einRumänien hat nach Angaben von Außenministerin Oana-Silvia Țoiu den russischen Botschafter in Bukarest einbestellt. Der Grund ist der Einschlag einer russischen ​Drohne in einem Wohnhaus in der Stadt Galati an der Grenze zur Ukraine. NATO sagt Rumänien nach Drohnen-Absturz Unterstützung zuDie NATO hat Rumänien nach dem Einschlag einer Drohne in ein Wohnhaus einen Ausbau der Abwehrfähigkeiten in Aussicht gestellt. „Wir verurteilen Russlands Rücksichtslosigkeit, und die NATO wird ihre Verteidigung gegen alle Bedrohungen weiter stärken – auch gegen Drohnen“, teilte Sprecherin Allison Hart mit. Generalsekretär Mark Rutte stehe nach dem Einschlag der Drohne in Kontakt mit den rumänischen Behörden. Zu dem Vorfall sei es gekommen, als Russland ukrainische Infrastruktur nahe der Grenze angegriffen habe.Rumänien: Einschlag russischer Drohne ist „schwere Eskalation“Rumänien wirft Russland nach dem Einschlag einer Drohne ​auf seinem Gebiet eine „schwere und unverantwortliche Eskalation“ vor. Das Land werde die notwendigen diplomatischen Maßnahmen ergreifen, um auf diesen schwerwiegenden Verstoß gegen das Völkerrecht und die Verletzung seines Luftraumes zu reagieren, teilt das ⁠rumänische Außenministerium mit. Rumänien habe die Verbündeten und NATO-Generalsekretär Mark Rutte über den Vorfall informiert. Zudem habe man darum gebeten, den Transfer von Drohnenabwehrkapazitäten nach Rumänien zu beschleunigen. Rumänien ist Mitglied der NATO und der Europäischen Union und grenzt an die Ukraine.Rumänien werde diese „gravierende Verletzung des internationalen Rechts und seines Luftraums mit diplomatischen Maßnahmen beantworten“, hieß es weiter in der Erklärung des Außenministeriums bei Facebook. „Die Russische Föderation trägt die direkte Verantwortung für diese schlimme und verantwortungslose Aktion. Rumänien wird mit maximaler Entschlossenheit dafür eintreten, dass der internationale Druck auf die Russische Föderation zum sofortigen und umfassenden Ende des Beschusses verstärkt wird.“ Fabian DrahmouneRussland: Drohnen aus der Ukraine abgewehrtDie russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht zu Freitag insgesamt 208 ukrainische Drohnen ⁠abgefangen. Allein in der Oblast Rostow im Süden seien den örtlichen Behörden zufolge mehr als 80 zerstört worden, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Interfax.Fabian DrahmouneUkraine meldet Drohnenangriff auf Hafenstadt Ismajil Nach Angaben der örtlichen Behörden gibt es momentan einen Drohnenangriff auf das Gebiet um den ⁠ukrainischen Hafen Ismajil in der südlichen Oblast Odessa. Eine der Drohnen habe sich in Stromleitungen verfangen, wodurch die Stromversorgung in fünf Dörfern vorübergehend unterbrochen worden sei, teilten die Behörden der Nachrichtenagentur Reuters zufolge über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ismajil liegt nahe ‌der rumänischen Grenze und beherbergt den größten ukrainischen Hafen an der Donau. Die strategisch wichtige Stadt ist häufig Ziel von Angriffen.Fabian DrahmouneRussland: Tote nach ukrainischen Drohnenangriffe in DonezkBei einem ukrainischen Drohnenangriff im russisch kontrollierten Teil der ostukrainischen Region Donezk sind nach Angaben der dortigen Behörden drei Menschen getötet worden. Die Mitarbeiter eines Wasserversorgers seien in einem Auto in Wuhlehirsk nördlich der Stadt Donezk unterwegs gewesen, als dieses von ⁠Drohnen getroffen worden ⁠sei, teilte der von Russland eingesetzte Verwaltungschef Denis Puschilin über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ein vierter Mann sei schwer verletzt worden. ⁠Auch in der ​russischen Grenzregion ⁠Brjansk kam nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Jegor Kowaltschuk ​ein Mensch bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Dorf ums Leben.Fabian DrahmouneRussische Drohne trifft Hochhaus in rumänischer Stadt nahe der UkraineEine russische Drohne hat in der rumänischen Stadt Galati nahe der Grenze zur Ukraine ein Hochhaus getroffen. Der Einschlag löste einen Brand im zehnten Stock des Wohnblocks aus, zwei Leichtverletzte wurden vor Ort versorgt, wie das Innenministerium des EU- und NATO-Staats mitteilte. Das Verteidigungsministerium in Bukarest erklärte, Russland habe in der Nacht in der Ukraine in Grenznähe abermals zivile Ziele und Infrastruktur mit Drohnen angegriffen. Eine davon sei in den rumänischen Luftraum eingedrungen und über dem Hochhaus in Galati abgestürzt. Zwei Kampfflugzeuge der Luftabwehr vom Typ F-16 seien um 01:19 Uhr vom Militärstützpunkt Fetesti aufgestiegen, unterstützt von einem Hubschrauber der rumänischen Luftwaffe. Die Lage sei dynamisch, hieß es weiter. Das Innenministerium erklärte auf Facebook, zunächst seien keine weiteren Drohnen gesichtet worden. Ein auf Explosionen spezialisiertes Ermittlerteam machte sich in der Nacht auf dem Weg zum Einsatzort. Galati liegt an der Donau, die Grenzen zur Republik Moldau und zur Ukraine sind jeweils nur wenige Kilometer entfernt.Mehr ladenTickarooLive Blog Software