Mit einem angepeilten Emissionserlös von rund 75 Milliarden Dollar (etwa 65 Milliarden Euro) plant Elon Musks (54) Raumfahrtunternehmen SpaceX den bislang größten Börsengang der Finanzgeschichte. Davon wollen naturgemäß auch viele Investoren profitieren. Seit Mitte Dezember, als die IPO-Pläne erstmals verkündet wurden, seien rund 14 Milliarden Dollar in drei Investmentfonds und vier ETFs geflossen, die Anteile an SpaceX halten. Das berichtet die „Financial Times “ („FT“) unter Berufung auf Daten des Analysespezialisten Morningstar. Auch die Aktienkurse von geschlossenen Fonds mit bestehenden Beteiligungen an dem Raketenhersteller seien rapide gestiegen. Zudem seien Anträge für mindestens 14 ETFs gestellt worden, die nach dem Börsengang ein Engagement in die Aktie ermöglichen. „Alle stürzen sich darauf”, berichtet Jordan Stuart, Investment Director bei Federated Hermes, der „FT“. „Anleger sagen mir jeden Tag: ’Ich möchte die Fonds besitzen, die Anteile an diesen privaten Unternehmen halten.’ So etwas haben wir noch nie gesehen.“Bei einem erfolgreichen Börsengang könnte Musk – schon jetzt der reichste Mensch der Welt – die erste Person werden, die ein Vermögen von mehr als einer Billion Dollar besitzt. Mit rund 85 Prozent der Stimmrechte wird er den neuen Börsengiganten auch maßgeblich beherrschen. Trotz allem sprengt die Nachfrage nach Anteilen an SpaceX alle Dimensionen.Der Vermögensverwalter von Baillie Gifford, Scottish Mortgage, ist mit knapp 18 Prozent seines Portfolios in SpaceX investiert. Aktuell wird die Aktie des Fonds dem „FT“-Bericht zufolge mit einem Aufschlag von 7 Prozent auf den Nettoinventarwert gehandelt. Ungewöhnlich, da die Aktie in den vergangenen Jahren mit einem erheblichen Abschlag gehandelt wurde. Ähnlich sieht die Lage bei den Investmentfonds Edinburgh Worldwide sowie Baillie Gifford US Growth aus.
SpaceX: Milliarden fließen vor Mega-Börsengang in Fonds mit SpaceX-Anteilen
Der Börsengang von SpaceX im Juni sprengt alle Dimensionen. Klar, dass Investoren nach Möglichkeiten suchen, mitzuverdienen. Allein in Investmentfonds, die Anteile an SpaceX halten, sind in den vergangenen Monaten einem Bericht zufolge Milliardenbeträge geflossen.







