Zustande kommt diese Summe dadurch, dass D1 Capital bereits 2020 erstmals in SpaceX investiert hat – lange bevor ein Börsengang möglich erschien. Damals lag die Bewertung der Raketenfirma noch bei „nur“ 36 Milliarden Dollar. Seitdem ist die Bewertung beträchtlich gestiegen und lag zuletzt bei 1,25 Billionen Dollar. Durch den Börsengang im kommenden Monat könnte sie sogar auf 1,75 Billionen Dollar steigen.Aktuell macht die Beteiligung an SpaceX bereits einen erheblichen Teil des Gesamtvermögens von rund 35 Milliarden Dollar aus, die von D1 Capital verwaltet werden. Im vergangenen Jahr teilte Sundheim in einem Brief an seine Investoren mit, dass er nicht beabsichtige, SpaceX-Anteile zu verkaufen – „trotz sehr großen Interesses vonseiten der Käufer“.

Zahltag für frühe SpaceX-InvestorenNoch früher dabei als D1 war laut der „Financial Times“ der Hedgefonds Darsana Capital Partners. Die 2014 von Anand Desai gegründete Firma investierte erstmals im Jahr 2019 in SpaceX, damals war Musks Firma mit etwa 33 Milliarden Dollar bewertet worden. Im Laufe der Jahre beteiligte sich Darsana an mehreren Finanzierungsrunden und kaufte teilweise auch SpaceX-Mitarbeitern ihre Aktien ab. Zudem wuchs der SpaceX-Anteil von Darsana, als Musks Social-Media-Plattform X mit dem KI-Labor xAI und dann mit SpaceX verschmolzen wurde, denn auch an X war der Hedgefonds bereits beteiligt.