Im Januar gehen die Frauen in unten offenen Schlafsäcken, die sie Steppmäntel nennen, auf die Straße. Die Männer tragen Daunenjacken, die allerdings meistens mit weichem Plastikmaterial gefüllt sind. Die Vorstellung, man könne nur mit einem Unterhemd und einer Jeans bekleidet herumlaufen, ist im Januar so seltsam, wie der Mai vom Januar monateweit entfernt ist. Dann aber wird es fast plötzlich anders. Der Mai kommt, und der Juni schaut schon um die Ecke. Das Unterhemd, sprich: das T-Shirt, regiert wieder. Es ist nicht warm, sondern heiß. Die Gänse auf der Wiese am Seeufer haben Junge gekriegt. Sie sind niedlich, grauflauschig und kacken die Wiese schon fast so nachhaltig voll wie ihre Eltern. Der Sommer naht.
Sommer am Brenner: Warum man immer erst im Stau landet
Der Bürodämon fährt mit: Eine kleine Betrachtung des Urlaubs, der stets mit ein paar Hindernissen beginnt.
Am Brenner markiert der Wechsel von Daunenjacke zu T-Shirt den Sommerbeginn: Hitze, Gänsenachwuchs am See, der Juni bereits in Sicht. Hochsaison bedeutet Stau-Saison auf der A13 – relevant für alle mit Lieferketten, Außendienst oder Teamreisen über die Alpen.









