Nele Barber und Melanie Gernert, die seit dieser Saison für Energie Cottbus aufschlagen, sind ganz unterschiedlich zum Beachvolleyball gekommen. Und sie sind recht verschiedene Spielertypen. Aber ganz nach dem Motto „Gegensätze ziehen sich an“ ist das Beachduo sehr erfolgreich unterwegs, wie ihre Auftritte bei den ersten beiden Stopps der German Beach Tour (GBT), der höchsten deutschen Beachvolleyball-Spielserie, zeigen.
Aber wie kamen beide Spielerinnen überhaupt mit dem Outdoorsport in Berührung, der immer populärer und professioneller wird? Fangen wir mit Nele Barber an. Die aus dem Berliner Bezirk Prenzlauer Berg stammende Sportlerin hat, wie so viele Beacher, das Volleyballspielen in der Halle erlernt. Nach Jugendstationen bei der SG Rotation Prenzlauer Berg und dem VC Olympia Berlin spielte sie von 2013 bis 2018 während ihres Studiums in den USA fin Teams der Marquette University und Long Beach State. „An der Uni in Long Beach habe ich das erste Mal Beachvolleyball gespielt und fand: Das liegt mir“, erinnert sich die 31-Jährige zurück.
Zurück in Deutschland spielte Barber in der Volleyball-Bundesliga von 2018 bis 2021 für den 1. VC Wiesbaden, den SSC Palmberg Schwerin und den USV Münster. „Meine Hallentrainer sagten oft: ‚Du bist ein toller Joker‘. Ich wollte aber lieber Startspielerin sein, als nur auf der Bank zu schmoren“, erzählt sie. Dann kam die Corona-Pandemie und sie entschied, dass es für sie nur noch im Sand weitergehen soll.






