PfadnavigationHomePolitikDeutschlandSpritpreis-EntlastungSPD-Ministerpräsident Woidke fordert Verlängerung des TankrabattsStand: 10:33 UhrLesedauer: 2 MinutenBrandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) warnt vor wachsender Unsicherheit und betont die Bedeutung wirtschaftlicher Perspektiven für Ostdeutschland. „Wir müssen den Menschen Zuversicht geben“, sagt Woidke bei „WELT – Die Stimme am Morgen“.Brandenburgs Ministerpräsident Woidke spricht sich für eine Verlängerung des Tankrabatts aus und fordert zugleich mehr Druck auf die Mineralölkonzerne. Verbraucherschützer und Teile der Bundesregierung lehnen eine Fortsetzung der Entlastung dagegen ab.Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat sich für eine Verlängerung des Tankrabatts ausgesprochen. Er sei „klar dafür, dass der Tankrabatt verlängert wird“, sagte der SPD-Politiker WELT TV. Es müsse alles dafür getan werden, dass die Menschen von ihrer Arbeit gut leben könnten. „Und dazu zählt dann natürlich, sich auch darum zu kümmern, dass die Treibstoffpreise erträglich sind.“Am Anfang sei der Rabatt nur zögerlich von der Mineralölindustrie weitergegeben worden. Das zeige, dass die Forderung, härter gegen die Konzerne vorzugehen, gerechtfertigt gewesen sei. „Und ich glaube, diese Forderung muss immer noch erhoben werden“, sagte Woidke. „Wir müssen hier genauer auf die Finger schauen. Da muss mehr passieren.“Bis Ende Juni geplantDer „Tankrabatt“ ist eine befristete Steuersenkung auf Kraftstoffe zur Entlastung von Autofahrern und Unternehmen bei hohen Spritpreisen im Zuge des Iran-Kriegs. Die Energiesteuern auf Diesel und Benzin wurden um 14,04 Cent pro Liter gesenkt. Da auf die wegfallende Energiesteuer auch keine Mehrwertsteuer anfällt, ergibt sich insgesamt eine Reduzierung um 16,7 Cent. Die Steuersenkung gilt seit Anfang Mai und läuft bis Ende Juni. Lesen Sie auchBundesverkehrsminister Patrick Schnieder hingegen dämpfte bereits die Erwartungen an eine Verlängerung über den 1. Juli hinaus. „Der Staat kommt irgendwann an die Grenze seiner Möglichkeiten“, hatte der CDU-Politiker dem „Handelsblatt“ gesagt. Er sprach sich dafür aus, vor allem den Güterverkehr in den Blick zu nehmen.Verbraucherschützer lehnen Verlängerung abDeutschlands oberste Verbraucherschützer sprech sich deutlich gegen eine Verlängerung des Tankrabatts aus. Dieser sei „teuer, ineffizient und anfällig für Mitnahme-Effekte“, sagte die Chefin des Verbraucherzentrale-Bundesverbands (VZBV), Ramona Pop, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Eine Verlängerung lehnen wir deshalb klar ab.“Der Tankrabatt habe die Erwartungen „wenig überraschend verfehlt“, sagte Pop. Ein erheblicher Teil der durch die Regierungsmaßnahme erhofften Entlastung sei zunächst nicht bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern angekommen, sondern in den Kassen der Mineralölkonzerne versickert. „Erst unter massivem öffentlichem Druck sind die Preise an den Zapfsäulen gesunken.“AFP/ceb
Spritpreis-Entlastung: SPD-Ministerpräsident Woidke fordert Verlängerung des Tankrabatts - WELT
Brandenburgs Ministerpräsident Woidke spricht sich für eine Verlängerung des Tankrabatts aus und fordert zugleich mehr Druck auf die Mineralölkonzerne. Verbraucherschützer und Teile der Bundesregierung lehnen eine Fortsetzung der Entlastung dagegen ab.






