Migrationspolitik der Bundesregierung: Von Spanien lernen

Ein repressiver Kurs in der Migrationspolitik ist nicht alternativlos. Die Regierung Sánchez zeigt, dass pragmatische Maßnahmen möglich sind.

Mi­gran­t*in­nen ohne Vorstrafen bekommen die Chance auf einen regulären Aufenthaltsstatus und eine Arbeitserlaubnis

Rober Solsona/imago

A ls Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez ankündigte, 500.000 Mi­gran­t*in­nen ohne gesicherten Status ein Aufenthaltsrecht und eine Arbeitserlaubnis zuzusichern, traf er nicht nur eine menschlich und wirtschaftlich gesehen wichtige Entscheidung. Er zeigt vor allem, dass der europaweit überwiegend repressive Umgang mit Mi­gran­t*in­nen nicht alternativlos ist.