„Subnautica 2“ hat offenbar kurz nach dem Early-Access-Start die Earn-Out-Klausel aus Kraftons Kaufvertrag mit Unknown Worlds ausgelöst. Laut Korea Economic Daily soll Publisher Krafton nun bis zu 250 Millionen US-Dollar an die ehemaligen Unknown-Worlds-Gesellschafter zahlen.
Der Korea Economic Daily zufolge sieht der Kaufvertrag vor: Sobald der monatliche Studioerlös von Unknown Worlds 69,8 Millionen US-Dollar übersteigt, zahlt Krafton 3,12 US-Dollar pro verdienten Umsatz-Dollar – maximal 250 Millionen US-Dollar insgesamt. Bei 4 Millionen verkauften Spielen und einem Kaufpreis von 30 US-Dollar kann man grob überschlagen, dass Unknown Worlds diese Maximalsumme schon geknackt haben dürfte.
„Subnautica“ war alleine in den ersten zwölf Stunden 2 Millionen Mal verkauft worden. Das Survival-Spiel führte zuvor lange die Wunschlisten-Charts bei Steam an und ist zudem auf Xbox Series X/S verfügbar. Es kann außerdem als Teil des Spieleabos Game Pass gespielt werden.
Krafton gegen Unknown Worlds
Im Sommer 2025 hatte Krafton den Unknown-Worlds-CEO Ted Gill sowie Mitgründer Charlie Cleveland und Max McGuire entlassen und den Early-Access-Start auf 2026 verschoben. Sie warfen Krafton später vor Gericht vor, die Earn-Out-Zahlung unterlaufen zu wollen. Der neue Early-Access-Termin fiel nämlich nicht mehr in den ursprünglich von der Earn-Out-Klausel festgelegten Zeitraum.









