PfadnavigationHomePanoramaTragödie in LongviewChemieunfall in US-Fabrik – Zahl der Todesopfer steigt auf acht, keine Überlebenden erwartetStand: 01:36 UhrSchäden bei Nippon Dynawave Packaging Co. nach der Implosion eines Tanks mit gefährlicher FlüssigkeitQuelle: Karen Ducey/The Seattle Times/dpaIn einer Verpackungsfabrik im Nordwesten der USA hat ein Chemieunfall mehrere Menschenleben gefordert. Insgesamt wurden bislang acht Todesopfer bestätigt, weitere Überlebende werden nicht mehr erwartet.Nach dem Unglück auf dem Gelände einer Verpackungsfirma im Nordwesten der USA wurden sechs der neun zuletzt noch als vermisst geltenden Arbeiter tot geborgen. Das teilte die Feuerwehr bei einer Pressekonferenz mit. Die Zahl der bestätigten Todesopfer steigt damit auf acht. Allerdings hatte die Feuerwehr bereits am Vortag mitgeteilt, dass sie nicht mehr damit rechnet, Überlebende zu finden.Am Dienstag war auf dem Gelände der Firma, die Kartons für Flüssigkeiten herstellt, ein riesiger Tank mit Weißlauge geborsten. Der Tank hat laut Feuerwehr eine Kapazität von mehr als 3,4 Millionen Litern. Die Räumungsarbeiten gestalteten sich schwierig, weil der Tank zunächst als einsturzgefährdet galt. Es befinde sich allerdings weniger Restflüssigkeit im Tank, als bisher angenommen, weshalb die Bergung nun vorsichtig vorangehen könne.Das Gelände der Verpackungsfabrik grenzt direkt an den Columbia River, der die Bundesstaaten Washington und Oregon trennt. Nach Angaben der Feuerwehr ist bei dem Unfall ein Teil der Weißlauge in den Fluss gelangt. Proben hätten eine erhöhte Konzentration im Flusswasser bestätigt. Auf die Trinkwasser- und Luftqualität gebe es aber nach bisherigem Stand keine negativen Auswirkungen.dpa/ceb