Im Gliedstaat Washington ist ein mehrere Millionen Liter fassender Tank mit flüssigen Chemikalien geborsten. Mindestens eine Person ist ums Leben gekommen. Und die Opferzahl könnte noch deutlich steigen.27.05.2026, 06.48 Uhr2 LeseminutenBeim Unfall ist ein mehr als 3,4 Millionen Liter fassender Tank mit Weisslauge geborsten.David Ryder / Reuters(dpa) Bei einem Unglück auf dem Gelände einer Verpackungsfirma im Nordwesten der USA ist mindestens eine Person ums Leben gekommen. Neun Angestellte werden nach dem Vorfall am Dienstag in der Kleinstadt Longview noch vermisst, wie die Feuerwehr mitteilte. Zudem gebe es neun Verletzte, darunter ein Feuerwehrmann. Einige der Verletzten befänden sich in kritischem Zustand.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Laut Angaben der Feuerwehr war auf dem Gelände der Firma, die Kartons für Flüssigkeiten herstellt, ein mehr als 3,4 Millionen Liter fassender Tank mit Weisslauge geborsten. Die Räumungsarbeiten seien gefährlich, der Tank, in dem sich immer noch Flüssigkeit befinde, drohe einzustürzen. Anwohner seien derzeit aber nicht direkt bedroht.Der Gouverneur des Gliedstaats, Bob Ferguson, sprach den Betroffenen sein Mitgefühl aus. «Meine Gedanken sind bei den Arbeitern und ihren Familien sowie bei den Ersthelfern», schrieb Ferguson auf der Onlineplattform X. Teams des Umweltministeriums und der Arbeitsschutzbehörde seien vor Ort, ausserdem sei die Nationalgarde in Alarmbereitschaft versetzt worden.In den vergangenen Tagen hatte bereits die drohende Explosion eines Chemietanks im Süden Kaliforniens die Menschen in der Gegend beschäftigt. Zehntausende Anwohner mussten ihre Häuser angesichts der Gefahr einer Explosion einer leicht entzündlichen Chemikalie verlassen. Inzwischen durften fast alle Evakuierten wieder in ihre Häuser zurückkehren. Doch vollständige Entwarnung gab die Feuerwehr bislang nicht.