Darauf haben viele Mittelalterfans gewartet: Am Freitag beginnt in Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern das 33. Burgfest. Parallel dazu startet bereits am 28. Mai in Neustrelitz eines der wichtigsten Indie-Festivals Norddeutschlands: das Immergut. Bis Sonnabend treffen sich dort rund 5000 Musikfans auf dem Gelände am Bürgerseeweg.
Etwa 15.000 Mittelalterfans in Neustadt-Glewe erwartet
Das Burgfest in Neustadt-Glewe ist längst mehr als ein Mittelaltermarkt. Das Spektakel zieht von weit her Besucher an, in den vergangenen Jahren waren es regelmäßig bis zu 15.000. Für Hotels, Gaststätten und Händler zählt das Wochenende inzwischen zu den wichtigsten touristischen Terminen des Jahres. Seit über drei Jahrzehnten gehört es zu den größten Veranstaltungen im südwestlichen Mecklenburg und hat sich zu einem Markenzeichen der Stadt entwickelt. Viele Vereine, Ehrenamtliche und Händler bereiten sich monatelang auf das Wochenende vor. Die Mischung aus Stadtfest, Geschichtserlebnis und Familienveranstaltung macht offenbar den Erfolg aus.
Auf der ältesten erhaltene Wehrburg Mecklenburgs präsentieren die Veranstalter 2026 einige Veränderungen. Die wohl auffälligste Neuerung: Statt der in den vergangenen Jahren stark vertretenen Wikinger steht das klassische Ritter- und Hochmittelalter im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Eine Zeytreise in das Hoch- und Spätmittelalter“ wollen die Veranstalter stärker an die ursprüngliche Idee des Festes anknüpfen. Ritterlager, Rüstschauen, Schaukämpfe und Turniere sollen das Bild bestimmen. Damit rückt die Zeit der Burgherren, fahrenden Händler und Handwerker wieder stärker in den Fokus.






