Auf Polymarket kann man darauf wetten, ob ein Ereignis eintritt. Eine lukrative Wette auf die meistgesuchten Begriffe bei Google weckte den Verdacht auf ein Insidergeschäft. Jetzt greift die US-Justiz durch.
28.05.2026, 17.27 Uhr
Google-Logo vor einem Firmengebäude in Mountain View, Kalifornien
Ein Softwareingenieur von Google soll Insiderinformationen genutzt haben, um Wetten auf die meistgesuchten Begriffe bei Google auf dem Prognosemarkt Polymarket zu manipulieren. Das US-Justizministerium hat den Mann nun angeklagt. Laut Anklageschrift erzielte er dabei Gewinne in Höhe von 1,2 Millionen Dollar.
Der 36-jährige italienische Staatsbürger mit Wohnsitz in der Schweiz wurde demnach wegen Warenbetrugs, Überweisungsbetrugs, Geldwäsche und anderer Delikte angeklagt. Er soll Insiderwissen genutzt haben, um auf Außenseiter-Kandidaten wie den Indie-Pop-Musiker D4vd zu setzen. Dieser erschien auf der Liste der meistgesuchten Google-Begriffe, nachdem er verhaftet und des Mordes an einem jungen Mädchen beschuldigt worden war, so die Anklage.










