Sting bei einem Auftritt in Florida im November 2025
Sting, 74, sorgt sich um Männer, die in Büros arbeiten. Das Ende der körperlichen Arbeit könnte ein Faktor für die Krise des modernen Mannes sein, vermutet der Rockstar. »Ich habe keine Antworten, aber vielleicht kommt das Toxische in der Gesellschaft daher, dass wir das Ziel für unsere Energie verloren haben, diese männliche Kraft«, sagt Sting dem britischen »Guardian« . Diese Kraft müsse man nur noch selten einsetzen.
Harte Arbeit, darum geht es in seinem Musical »The Last Ship« von 2014, das bereits auf dem Broadway lief und ab September in London zu sehen ist. Sting, bürgerlich Gordon Matthew Sumner, beschäftigt sich darin mit seinen Wurzeln in Wallsend im Nordosten Englands. Eine Stadt, gezeichnet vom Ende seiner Werft und der Deindustrialisierung. Zu Stings Musik hallen in dem Stück laut eigener Beschreibung »Themen wie Verlust, Stolz und Verbundenheit« nach.
Im Gespräch mit dem SPIEGEL 2016 sagte Sting, das Musical habe ihm geholfen, wieder Zugang zum Songwriting zu finden: »Ich fand Inspiration darin, mich einer Vergangenheit zuzuwenden, der ich lange davonlaufen wollte«, sagte Sting. »Das war, wenn Sie so wollen, meine tiefenpsychologische Reise zu mir selbst, zu dem, was ich wirklich bin.«










