Kia bringt mit dem K4 Sportswagon einen neuen Kompaktkombi auf den Markt Quelle: KiaKia ersetzt den Ceed Sportswagon durch den größeren K4 Sportswagon. Der neue Kombi bietet viel Platz, fährt komfortabler als sein Vorgänger und bleibt beim Antrieb vorerst beim Benziner.SP-X/Frankfurt. Heckklappe auf, Kinderwagen rein, Taschen und Koffer dahinter, schon ist der Wagen gepackt. Lange galt der Kombi als Allzweckwaffe für alle Einsätze, als Firmenwagen für schnelle Außendienstler, als geräumige Familienkutsche oder als Freizeitbegleiter für Menschen mit mehr Hobbys als Stauraum. Heute fährt man SUV, Kombis lassen sich in der Kompaktklasse fast an einer Hand abzählen. Doch Kia bleibt dem Segment treu und stellt jetzt den K4 Sportswagon vor.
Das ist doppelt bemerkenswert. Zum einen ist der K4 ein echter Benziner, zum anderen ein Weltauto. Gebaut wird er in Mexiko, während sein Vorgänger Ceed in Rüsselsheim speziell für den europäischen Markt entwickelt und in der Slowakei vom Band fuhr. In Deutschland wurde der K4 als Fünftürer bereits 2025 eingeführt. Jetzt folgt der geräumigere Kombi zum Grundpreis von 29.800 Euro, also für 1.000 Euro Aufpreis.
Der K4 nutzt eine aktuelle Kompaktwagen-Plattform des Kia-Hyundai-Konzerns, was auch die bessere Raumausnutzung gegenüber dem erfolgreichen Vorgänger Ceed erklärt, der noch auf einem europäischen Kompaktbaukasten aufsetzte. Mit fast 4,70 Metern streckt sich der K4 Sportswagon gut zwei Handbreit länger als der Ceed Kombi. Das sind genau die Zentimeter, die den hinteren Passagieren im Vorgänger fehlten. Im K4 sind selbst langbeinige Mitfahrer entspannt untergebracht, ohne die Beine verdrehen zu müssen. Allerdings sitzen sie auch sehr niedrig, weshalb sie die Knie im spitzen Winkel abknicken müssen.









