Stand: 28.05.2026 • 10:01 Uhr

Hitzewellen werden für Unternehmen zum Kostenfaktor. Der Kreditversicherer Allianz Trade warnt vor Verlusten von rund 112,5 Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft bis 2030.

Extreme Hitze entwickelt sich zu einem immer größeren Problem für die deutsche Wirtschaft. Nach einer Untersuchung des Kreditversicherers Allianz Trade könnten Deutschland bis 2030 wirtschaftliche Verluste von rund 112,5 Milliarden Euro entstehen - vorausgesetzt, die Hitzewellen des vergangenen Jahrzehnts wiederholen sich.

Allianz Trade spricht von einer doppelten Belastung für Unternehmen: Einerseits sinkt bei steigenden Temperaturen die Produktivität, andererseits steigen zugleich die Energiekosten. Nach der Untersuchung nimmt die Produktivität pro zusätzlichem Grad über 30 Grad um etwa drei Prozent ab. Die Energiekosten steigen unterdessen um etwa 1,2 Prozent pro Grad, weil mehr gekühlt werden muss.

Weniger Produktivität, höhere Kosten