PfadnavigationHomeRegionalesHamburgHamburgSchüsse auf St. Pauli – Taxifahrer rettet sich zur DavidwacheStand: 09:58 UhrLesedauer: 3 MinutenDem Vorfall war nach Angaben der Polizei offenbar ein Streit am Ende einer Taxifahrt vorausgegangen (Symbolfoto)Quelle: Jonas Walzberg/dpaNach einem Streit mit fünf Fahrgästen fallen auf der Budapester Straße in Hamburg-St. Pauli mehrere Schüsse auf ein wegfahrendes Taxi. Der Fahrer bleibt unverletzt, sein Wagen wird am Außenspiegel getroffen. Wenige Stunden zuvor war ein Taxifahrer in Othmarschen beraubt worden.Ein Taxifahrer ist in der Nacht zu Donnerstag auf St. Pauli nur knapp unverletzt geblieben, nachdem ein unbekannter Mann mehrere Schüsse auf seinen Wagen abgegeben hatte. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fielen die Schüsse kurz nach 2 Uhr an der Budapester Straße nahe der U-Bahn-Station St. Pauli. Der Fahrer brachte sich nach dem Angriff auf der nahe gelegenen Davidwache in Sicherheit. Verletzt wurde niemand.Dem Vorfall war nach Angaben der Polizei offenbar ein Streit am Ende einer Taxifahrt vorausgegangen. Der Fahrer hatte fünf Fahrgäste an ihr Ziel gebracht. Dort soll es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Nachdem die Gruppe ausgestiegen war und bezahlt hatte, entfernte sich der Taxifahrer mit seinem Wagen. In diesem Moment soll einer der Männer plötzlich eine Schusswaffe gezogen und mehrere Schüsse auf das davonfahrende Taxi abgefeuert haben.Mindestens ein Projektil traf das Fahrzeug: Der Außenspiegel des Taxis wurde beschädigt. Dass der Fahrer unverletzt blieb, wertet die Polizei nach den bisherigen Erkenntnissen als glücklichen Umstand. Die Schüsse fielen in einem Bereich, der auch nachts stark frequentiert sein kann. Die Budapester Straße liegt unweit der Reeperbahn, zwischen Ausgehviertel, U-Bahn-Station und Davidwache. Entsprechend groß war der Polizeieinsatz nach den Schüssen.Zahlreiche Streifenwagenbesatzungen suchten in der Umgebung nach den fünf Verdächtigen. Die Männer flüchteten nach der Tat in unbekannte Richtung. Trotz der sofort eingeleiteten Fahndung konnten sie zunächst nicht gefasst werden. Die Polizei sperrte die Budapester Straße zeitweise zwischen der Clemens-Schulz-Straße und der Simon-von-Utrecht-Straße. Ermittler sicherten Spuren am beschädigten Taxi und im Bereich des mutmaßlichen Tatorts. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer geschossen hat und ob die Tat spontan aus dem Streit heraus entstand oder ob der Schütze die Waffe bereits griffbereit bei sich trug.Für den Taxifahrer endete die Fahrt in einer akuten Bedrohungslage. Nachdem die Schüsse gefallen waren, fuhr er zur Davidwache und suchte dort Schutz. Die Ermittlungen richten sich gegen die geflüchteten Fahrgäste. Angaben zu ihrem Alter, Aussehen oder zur Art der verwendeten Waffe lagen zunächst nicht vor.Nur wenige Stunden später wurde in Hamburg erneut ein Taxifahrer Opfer einer schweren Straftat. In Othmarschen überfielen am Mittwochmorgen drei bislang unbekannte Täter einen 60 Jahre alten Fahrer. Nach Angaben der Polizei hatte er die drei Männer am S-Bahnhof Holstenstraße aufgenommen. Als Ziel gaben sie ein Kino in der Baurstraße an. Dort angekommen, bedrohten sie den Fahrer mit einem beilähnlichen Gegenstand und forderten Geld. Die Täter flüchteten anschließend mit einer geringen Menge Bargeld über die Baurstraße in unbekannte Richtung. Die Polizei fahndete mit mehreren Funkstreifenwagen, einem Diensthundführer und Kräften der Bundespolizei, konnte die Räuber aber zunächst nicht festnehmen. Hinweise nimmt die Polizei Hamburg unter 040/4286-56789 entgegen.
Hamburg: Schüsse auf St. Pauli – Taxifahrer rettet sich zur Davidwache - WELT
Nach einem Streit mit fünf Fahrgästen fallen auf der Budapester Straße in Hamburg-St. Pauli mehrere Schüsse auf ein wegfahrendes Taxi. Der Fahrer bleibt unverletzt, sein Wagen wird am Außenspiegel getroffen. Wenige Stunden zuvor war ein Taxifahrer in Othmarschen beraubt worden.









