Er nuschelte und war schwer zu verstehen. Er wirkte schläfrig. Seine Antworten waren teils zusammenhangslos. Das Urteil über Joe Bidens Auftritt im TV-Duell gegen Donald Trump im Juni 2024 fiel dann auch verheerend aus: »Ich mache mir Sorgen um den Präsidenten«, sagte beispielsweise der konservative Kommentator Scott Jennings, ehemaliger Berater von George W. Bush. »Wir sollten für ihn beten.«Biden war damals 81 Jahre alt, und der Abend läutete das Ende seiner Präsidentschaft ein. Auf Druck seiner Partei zog er sich etwa einen Monat später aus dem Rennen ums Weiße Haus zurück, Kamala Harris rückte für die Demokraten nach – und der Republikaner Trump wurde schließlich erneut zum Wahlsieger.In einem Interview hat sich nun die ehemalige First Lady Jill Biden, 74, zu dem Auftritt ihres Mannes geäußert. Kurz nach der Debatte 2024 hatte sie ihn noch mit den Worten gelobt: »Du hast jede Frage beantwortet, du kanntest alle Fakten.« Jetzt sagte sie im Gespräch mit CBS News , sie habe damals Angst gehabt. Auf die Frage, ob sie entsetzt gewesen sei, als sie die Debatte verfolgte, antwortete sie: »Ich war nicht entsetzt, ich hatte Angst, denn ich hatte Joe noch nie zuvor und auch seitdem nie wieder so gesehen. Niemals.«