In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.Rubio nennt Kuba Bedrohung für nationale Sicherheit der USAAußenminister Marco Rubio, Kind kubanischer Einwanderer, hat Kuba in einer Kabinettssitzung am Mittwoch als Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten bezeichnet. Das Land stecke in „großen Schwierigkeiten“. Es sei schlimm genug, von Kommunisten, aber das „allerschlimmste“, von „inkompetenten Kommunisten“ regiert zu werden. Er hoffe, es werde ein „gutes Ergebnis“ für die Kubaner geben – eine solche Situation neunzig Meilen vor der amerikanischen Küste stelle eine Bedrohung dar. In der vergangenen Woche hatten die Vereinigten Staaten Anklage gegen den früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro wegen des Abschusses zweier Flugzeuge 1996 erhoben, bei dem Amerikaner getötet worden waren. Auch gegen den früheren venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro hatte eine Anklage der USA vorgelegen, als er Anfang des Jahres durch eine Militäroperation in Caracas festgenommen wurde.Havanna bittet internationale Gemeinschaft um HilfeAngesichts des US-Vorgehens gegen Kuba hat das Land die internationale Gemeinschaft dringend um Hilfe gebeten. Seinem Land drohe eine „humanitäre Katastrophe“, sagte Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla am Dienstag in einer Rede vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. „Jetzt sollte die Zeit für Solidarität mit Kuba sein.“„Ich rufe die internationale Gemeinschaft auf, eine humanitäre Katastrophe zu verhindern, die durch Waffengewalt oder die Treibstoffblockade herbeigeführt werden könnte“, sagte Rodríguez. Sein Land wird von US-Präsident Donald Trump seit Monaten wirtschaftlich und politisch unter Druck gesetzt. Trump drohte unter anderem wiederholt damit, Kuba zu „übernehmen“. Zudem verhängte er de facto eine Ölblockade gegen das Land. Unter anderem wegen der ausbleibenden Öllieferungen und der US-Sanktionen steckt Kuba in der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion.Klaus BardenhagenTrump-Wunschkandidat gewinnt Vorwahl in Texas Der von Donald Trump unterstützte Republikaner Ken Paxton hat sich in Texas in der parteiinternen Vorwahl für einen Sitz im US-Senat durchgesetzt. Paxton behauptete sich mit deutlichem Vorsprung gegen den langjährigen Amtsinhaber John Cornyn. Nach Auszählung von knapp 70 Prozent der Stimmzettel konnte sich Paxton rund 63 Prozent der Stimmen sichern, Cornyn lag bei etwa 36 Prozent.Paxton wird dem rechten Flügel der Partei zugerechnet und gilt als rigoroser Unterstützer Trumps. Dennoch ist im konservativen Texas die Entscheidung bemerkenswert: Als Generalstaatsanwalt des Bundesstaats musste Paxton sich unter anderem einem Amtsenthebungsverfahren wegen Vorwürfen von Korruption und Amtsmissbrauch stellen. Nach 38 Jahren Ehe verließ ihn vergangenes Jahr seine Frau und warf ihm öffentlich Untreue vor. Die Demokraten machen sich deshalb mit Blick auf die Wahl im November Hoffnungen, mit ihrem Kandidaten James Talarico erstmals seit 1993 wieder einen Senator aus Texas nach Washington zu schicken. Trump hatte seine Unterstützung für Paxton erst vor rund einer Woche ausgesprochen. Die Wahl galt deshalb auch als Test für die Frage, wie viel Gewicht Trumps Wahlempfehlung in der Partei hat.Paxton hatte unter anderem den von Trump gewollten Neuzuschnitt der Wahlkreise in Texas auf den Weg gebracht. Zudem unterstützte er Trumps widerlegte Behauptung der „gestohlenen“ Wahl 2020. Er focht das Ergebnis vergebens vor dem obersten US-Gericht an.Im ersten Wahldurchgang im März hatte Cornyn noch knapp vorn gelegen. Weil sich aber keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit sichern konnte, wurde eine Stichwahl angesetzt. Nun konkurrieren Paxton und der Demokrat Talarico bei den Zwischenwahlen am 3. November um einen der 33 zur Wahl stehenden Sitze im US-Senat. Derzeit haben die Republikaner in der Parlamentskammer eine knappe Mehrheit.Rubio zu Gast in ArmenienUS-Außenminister Marco Rubio hat auf seiner Rückreise aus Indien einen Zwischenstopp in der Südkaukasusrepublik Armenien für ein Treffen mit seinem Amtskollegen Ararat Mirsojan eingelegt. Bei dem Besuch wurde ein Memorandum über strategische Zusammenarbeit unterzeichnet, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur vor Ort berichtete. Mirsojan lobte bei der gemeinsamen Pressekonferenz das Niveau der bilateralen Beziehungen und die Vermittlungen der USA unter Donald Trump im Konflikt Armeniens mit dem benachbarten Aserbaidschan. Als Teil der Konfliktlösung hat Washington die Einrichtung eines auch für die USA lukrativen Straßen- und Eisenbahnkorridors durch Armenien vorgeschlagen, der zwei Teile Aserbaidschans miteinander verbindet. Das Projekt trägt den Namen Trump-Route für Internationalen Frieden und Wohlstand - abgekürzt TRIPP (nach dem englischen Trump Route for International Peace and Prosperity)US-Regierung will Bundesbedienstete zur Verschwiegenheit verpflichtenDie US-Regierung will Bundesbedienstete zur Unterzeichnung von Verschwiegenheitserklärungen ⁠verpflichten. Damit soll die Weitergabe vertraulicher Informationen an Journalisten verhindert werden, hieß es in einer ‌am Dienstag veröffentlichten Regierungserklärung. Das Personalamt der US-Regierung plant demnach die Einführung eines entsprechenden Formulars für neue ‌und bestehende Mitarbeiter. ‌Den einzelnen Bundesbehörden bleibe es jedoch freigestellt, ob sie das Dokument verwenden.Die US-Regierung könnte mit der ​Maßnahme Mitarbeiter, die ⁠Informationen an Reporter weitergeben, leichter bestrafen. Das Formular solle den Beschäftigten verdeutlichen, ​dass ihnen bei einer unautorisierten Weitergabe von Informationen ⁠an die Medien ‌die Entlassung drohe, hieß es in der Erklärung. Das Vorhaben ist der jüngste Schritt der ⁠Regierung, um ⁠die Kontrolle über die Bundesbediensteten und den Informationsfluss ⁠an ​die Öffentlichkeit ⁠zu verstärken. Eine Stellungnahme ​des Personalamtes blieb zunächst aus. Fabian DrahmouneTrump dankt Einsatzkräften nach Schüssen nahe des Weißen Hauses US-Präsident Donald Trump hat sich nach Schüssen in der unmittelbaren Nähe des Weißen Hauses bei seinen Sicherheitskräften für ihren Einsatz bedankt. „Vielen Dank an unseren großartigen Secret Service und die Strafverfolgung für ihr schnelles und professionelles Eingreifen heute Abend“, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Der Angreifer habe eine gewalttätige Vergangenheit gehabt und sei „möglicherweise von dem meist geschätzten Bauwerk unseres Landes besessen“ gewesen, führte der Präsident aus.Sicherheitskräfte hatten am Samstag (Ortszeit) in der Nähe des Weißen Hauses Schüsse eines mutmaßlichen Angreifers erwidert und diesen dabei tödlich verletzt. Auch ein unbeteiligter Passant wurde den Angaben des für die Sicherheit des Präsidenten zuständigen Secret Service währenddessen verletzt. Es blieb zunächst unklar, ob der Verdächtige oder Agenten des Secret Service dafür verantwortlich waren. Trump hielt sich zum Zeitpunkt des Vorfalls den Angaben zufolge im Weißen Haus auf. Über das genaue Vorhaben sowie das Motiv des mutmaßlichen Angreifers war zunächst nichts bekannt. Der Secret Service leitete eine Untersuchung ein.Fabian DrahmouneTrumps ältester Sohn feiert Hochzeit mit InfluencerinDer älteste Sohn des US-Präsidenten, Donald Trump jr., hat seine Hochzeit mit Influencerin Bettina Anderson öffentlich bekanntgemacht. Beide posteten auf ihren Instagram-Accounts ein Schwarz-Weiß-Foto mit Eheringen an ihren Fingern. Eine Sprecherin des Paares bestätigte der Zeitung „New York Times“, dass beide auf den Bahamas ihre Hochzeit gefeiert hätten. Dem Bericht zufolge soll die Eheschließung Tage davor in Palm Beach vollzogen worden sein.Präsident Trump hatte am Freitag auf der Plattform Truth Social geschrieben, dass er gerne bei den beiden gewesen wäre, aber wegen der Umstände im Zusammenhang mit der Regierungsarbeit nicht könne. Am Samstag wurde bekannt, dass Trump im Weißen Haus in Washington weiter zum Irankrieg verhandelt hatte.Der Präsidentensohn – kurz Don genannt – leitet zusammen mit seinem jüngeren Bruder Eric die Geschäfte der Dachorganisation von Trumps Unternehmen. Mit Vanessa Trump, mit der er bis 2018 verheiratet war, hat Trump Jr. mehrere Kinder.Schüsse in der Nähe des Weißen Hauses – Secret Service: Tatverdächtiger stirbt nach Schusswechsel In der Nähe des Weißen Hauses ist es am Samstagabend zu einem Schusswechsel mit dem ​Secret Service gekommen. Nachdem eine Person mutmaßlich mit einem Revolver auf die Beamten schießen wollte, sei es zu dem Schusswechsel gekommen, teilte der Dienst mit. Die Person und ein mutmaßlicher Passant seien angeschossen worden. Später teilte der Secret Servive mit, der mutmaßliche Tatverdächtige sei seinen Schussverletzungen erlegen. Der mutmaßliche Passant befinde sich in kritischem Zustand. Journalisten im Weißen Haus berichteten von Dutzenden Schüssen. Die für den Schutz des Präsidenten zuständige Behörde ‌teilte ‌weiter mit, Tatort sei die 17. ⁠Straße/Ecke Pennsylvania Avenue unweit des Weißen Hauses gewesen. Die Gegend wurde abgesperrt. Auch Weiße Haus wurde zunächst abgeriegelt, wie es das Sicherheitsprotokoll vorsieht. Später wurde der Lockdown im Präsidialamt wieder aufgehoben. Die Bundespolizei FBI und die Metropolitan Police unterstützten den Secret ⁠Service. Es ist unklar, ob es sich um normale Schusswaffengewalt handelte oder das Weiße Haus das Ziel war. Der Sender CNN berichtete, der mutmaßliche Täter sei den Behörden bekannt gewesen. Die Rede ist von einer womöglich gestörten Person. Präsident Donald Trump befand sich zum Tatzeitpunkt im Weißen Haus, wo er mit den Iran-Verhandungen befasst war. Ende April hatte ein bewaffneter Täter bei der Pressegala der "White House Correpondents' Association" versucht, in den Ballsaal zu gelangen, wo sich Trump, Vizepräsident J.D. Vance, zahlreiche Kabinetts- und Kongressmitglieder befanden. Irem YildirimTrump lädt Indiens Regierungschef ein US-Außenminister Marco Rubio hat bei seinem ersten offiziellen Besuch in Indien die Bedeutsamkeit der bilateralen Beziehungen für die USA betont. Er habe den indischen Premierminister Narendra Modi in Neu-Delhi getroffen, „um zu unterstreichen, wie wichtig die Beziehungen zwischen den USA und Indien sind“, schrieb Rubio auf der Plattform X. Im Namen von US-Präsident Donald Trump habe er Modi zu einem Besuch im Weißen Haus eingeladen. Ob Modi zugesagt hat, war zunächst unklar.Beide Seiten berieten sich laut Rubio neben der Situation im Nahen Osten auch über die Zusammenarbeit im Bereich Energie, bei der Sicherung wichtiger Lieferketten und neuer Technologien.Mehr ladenTickarooLive Blog Software