Die Polizei der chinesischen Hafenmetropole Tianjin testet Smart Glasses mit KI-Erkennungssystemen. Laut dem staatlichen Nachrichtenportal China Daily handelt es sich um die ersten speziell für den Polizeieinsatz entwickelten Smart Glasses des Landes. Software und Hardware seien vollständig von der heimischen Industrie entwickelt worden.
Mussten sich Polizisten früher vor allem auf ihre eigene Beobachtung stützen, würden Smart Glasses heute bereits in Bereichen wie Verkehrsmanagement, Streifendienst und der Suche nach vermissten Personen eingesetzt, heißt es in dem Bericht. Die Smart Glasses wiegen laut dem Bericht etwa 40 Gramm und ermöglichen eine Akkulaufzeit von bis zu zwei Stunden im durchgehenden Einsatz. Dies sei lang genug für eine gewöhnliche Streife.
Datenabgleich auf Streife
Die Smart Glasses seien mit Kameras sowie KI-Erkennungssystemen ausgestattet und mit einer vernetzten Plattform verbunden. Damit ließen sich Objekte, Nummernschilder und Personen erfassen sowie Identitäts- und Informationsabfragen direkt vor Ort durchführen. Dank Echtzeitabgleich großer Datenmengen könnten Behörden Auffälligkeiten frühzeitig erkennen. Die Erkennungsgenauigkeit soll bei über 95 Prozent liegen, wobei Daten innerhalb von Millisekunden erfasst und Ergebnisse schneller als ein Wimpernschlag zurückgeliefert werden könnten.










