Stand: 27.05.2026 • 17:07 Uhr
Wirtschaftsministerin Reiche versucht in China den Balanceakt: Einerseits fordert sie fairen Wettbewerb, andererseits will sie den wichtigsten Handelspartner Deutschlands nicht verprellen. Aber was sagen die europäischen Partner?
Von Maximilian Seib, ARD-Studio Peking
"Schön, Sie endlich persönlich kennenzulernen." Es ist der wohl wichtigste Termin für Wirtschaftsministerin Katherina Reiche an ihrem ersten Tag in China: Ihr Amtskollege, Chinas Handelsminister Wang Wentao, begrüßt sie vor seinem Ministerium. Zu besprechen gibt es vieles, denn China wird immer mehr zum Rivalen. Doch Reiche setzt auf ein Mit- statt ein Gegeneinander.
"Deutschland und China verbindet eine der bedeutendsten Wirtschaftsbeziehungen der Welt", erklärt die Ministerin. "Wir haben ein Handelsvolumen von 250 Milliarden Euro. Unsere Unternehmen tragen mit über einer Million Arbeitsplätze, auch mit Forschung und Innovation, zum Wachstum von China bei, und es wird hier sehr gewertschätzt."












