Kakariki Karaka sind in Neuseeland beheimatet, gelten aber als akut bedroht. Sie wurden bereits zweimal für ausgestorben erklärt, bis wieder lebende Exemplare entdeckt wurden.Derzeit gibt es etwa 450 Exemplare der grünen Sittiche, die meisten in Schutzgebieten oder auf abgelegenen Inseln. Doch die Art kann auf Nacho und Trixie zählen: Das Paar hat bereits 55 Küken das Leben geschenkt, davon allein 33 in diesem Jahr.

»Eigentlich ist die Brutsaison beendet, aber sie legt weiter Eier und zieht Küken auf«, sagte Experte Leigh Percasky über das Verhalten von Trixie. »Eigentlich wäre es uns lieber, wenn sie aufhört und sich ausruht, aber das scheint sie nicht vorzuhaben – derzeit hat sie wieder sieben Jungtiere.«

Wayne Beggs ist verantwortlich für das Programm zum Schutz der Kakariki Karaka beim neuseeländischen Umweltministerium. Er sagt: Pärchen wie Trixie und Nacho bewahren die seltene Art vor dem Aussterben.Die Nachzucht von Tieren in Gefangenschaft, wie im Fall von Trixie und Nacho, sei unverzichtbar, »weil die wild lebenden Populationen sehr anfällig für Fressfeinde sind«. Deshalb müssten Tiere in Gefangenschaft »als Reserve« gehalten werden.