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Eine Zeugin hielt am Tattag im Oktober zufällig Rauch und ein kleines Feuer mit ihrer Handykamera fest – genau dort, wo die Leiche des acht Jahre alten Fabians später gefunden wurde. Im Mordprozess berichtet sie von dem Moment.

Im Mordprozess um den im Oktober vorigen Jahres getöteten Jungen Fabian geht die akribische Spuren- und Beweisauswertung am Landgericht Rostock weiter. Am Verhandlungstag sechs sagte eine Zeugin aus, die am Tattag drei Fotos machte. Diese zeigen Rauchschwaden und ein kleines Feuer am späteren Fundort des Leichnams in der Nähe von Klein Upahl.

Die Frau war am 10. Oktober 2025 zufällig mit ihrem Pony unterwegs. Laut Anklage wurde die Leiche des Kindes mit Brandbeschleuniger angezündet, um Spuren zu verwischen.

Die 36-jährige Zeugin, die in Klein Upahl wohnt, führte ihr Pferd damals wie oft zu Fuß über den Feldweg in einen Wald und passierte dabei auch den Tümpel, an dem Fabian am 14. Oktober 2025 nach viertägiger intensiver Suche gefunden wurde. Sie fotografierte das Feuer und die weißen Rauchschwaden laut Meta-Daten des Handys am 10. Oktober um 14.59 Uhr und um 15.00 Uhr.