Im Ringen um den Musikkonzern Universal Music Group (UMG) hat der US-Investor Bill Ackman (60) einen Rückschlag erlitten. Der Chef des UMG-Großaktionärs Bollore, Cyrille Bollore (40), erteilte dem Übernahmevorstoß am Mittwoch eine klare Absage.„Wir sind der Meinung, dass der Preis bei Weitem nicht stimmt“, sagte Bollore auf der Hauptversammlung des Konzerns. Ackman mache zudem kein Angebot mit eigenem Geld, sondern mit den Mitteln von UMG. Auch sei Ackmans schroffer Führungsstil unvereinbar mit der langfristigen Strategie des Musiklabels. „Was mich betrifft, ist es so, als wäre es bereits abgelehnt worden“, fügte Bollore hinzu.
Die Haltung von Bollore ist entscheidend, denn er hält direkt und indirekt über den Medienkonzern Vivendi, den die Familie kontrolliert, insgesamt knapp 32 Prozent an UMG. Ackman selbst hatte eingeräumt, dass ein Geschäft ohne die Zustimmung von Bollore nicht zustande kommen könnte, da dessen Anteil am Unternehmen ihm faktisch ein Vetorecht einräume.











