Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesTrump-Kandidat Paxton gewinnt Vorwahl in Texas Republikaner scheitern vorerst mit Wahlkreiszuschnitt in AlabamaTrump jubelt nach Gesundheitscheck: Alles „perfekt“ – bisher keine Details veröffentlichtSchusswechsel nahe dem Weißen Haus – Verdächtiger totUSA verschärfen Greencard-RegelnUS-Militär: Toter bei Angriff auf Drogenboot im Pazifik Bei einem US-Angriff auf ein Boot mutmaßlicher Drogenschmuggler im östlichen Pazifik ist nach Militärangaben ein Mann getötet worden. Bei der Attacke habe es auch zwei Überlebende gegeben, teilte das für die Region zuständige Südkommando (Southcom) des US-Militärs auf der Plattform X mit. Deshalb sei die US-Küstenwache für Rettungsmaßnahmen eingeschaltet worden. Es gab keine Angaben dazu, ob die Personen geborgen werden konnten. Das Boot sei Geheimdiensterkenntnissen zufolge im Pazifik entlang einer für den Drogenschmuggel bekannten Route unterwegs gewesen, erklärte das US-Militär. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.US-Präsident Donald Trump und seine Regierung lassen seit vergangenem Herbst immer wieder Boote mutmaßlicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Pazifik angreifen. Dabei wurden nach Angaben des Militärs bereits weitaus mehr als 100 Personen getötet. Als rechtliche Grundlage für die Attacken führt Trumps Regierung den Umstand an, dass Drogenkartelle von ihr zu Terrororganisationen erklärt wurden. Kritiker zweifeln indes an, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.Trump-Kandidat Paxton gewinnt Vorwahl in Texas Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton hat die republikanische Stichwahl um den Senatssitz klar gewonnen und den langjährigen Senator John Cornyn geschlagen. Nach Auszählungsstand um knapp 4 Uhr deutscher Zeit liegt Paxton bei etwa 63 Prozent, Cornyn bei 37 Prozent. Paxton setzt sich eine Woche nach einer Wahlempfehlung von Präsident Donald Trump durch und trifft im November auf den Demokraten James Talarico. Texas hat seit 1988 keinen Demokraten mehr in den Senat gewählt.Cornyn räumt die Niederlage kurz nach Schließung der Wahllokale ein. Paxtons Sieg gilt als Signal für Trumps Einfluss in der Partei, zugleich könnte der Sitz dadurch umkämpfter werden als sonst, da Paxton mit so einigen Skandalen vorbelastet ist. 2023 leitete das Repräsentantenhaus von Texas ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn ein, unter anderem wegen Bestechlichkeit und Amtsmissbrauchs zugunsten eines Spenders. Biden klagt gegen Justizministerium wegen Interview-Aufnahmen Ex-Präsident Joe Biden verklagt das US-Justizministerium, um die Weitergabe von Audioaufnahmen und Abschriften aus Interviews für ein Memoiren-Projekt zu stoppen. Die Materialien stammen aus Gesprächen, die ein Sonderermittler im Zusammenhang mit Untersuchungen zu Bidens Umgang mit Verschlusssachen geführt hatte, am Ende gab es keine Anklage. Die Interviews flossen später in die Arbeit an Bidens Memoiren von 2017 ein. Hintergrund ist ein langes Rechtsverfahren um eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz, das die konservative Heritage Foundation angestoßen hat. Biden wirft dem Ministerium vor, seine Linie zu Ausnahmen im Informationsfreiheitsrecht zu verlassen und eine Anfrage des Justizausschusses im Repräsentantenhaus nur als Umgehung dieses Verfahrens zu nutzen. Die geplante Offenlegung am 15. Juni sei ein ungerechtfertigter Eingriff in seine Privatsphäre, heißt es in der Klage. Anti-ICE-Proteste in New Jersey: Einwanderungsbehörde verteidigt sich Angesichts anhaltender Proteste vor einem ICE-Zentrum im US-Bundesstaat New Jersey hat sich die umstrittene US-Einwanderungsbehörde gegen Vorwürfe von menschenunwürdigen Bedingungen dort verteidigt. Alle in dem Zentrum festgehaltenen Menschen bekämen regelmäßige Mahlzeiten sowie Zugang zu Wasser, Kleidung, Bettwäsche, Duschen, Hygieneartikeln und Ärzten, teilte die Behörde über die Online-Plattform X mit. Zudem könnten sie mit ihren Familien und Anwälten kommunizieren.Vor dem Zentrum in der Stadt Newark nahe der Millionenmetropole New York, in dem derzeit rund 300 Menschen festgehalten werden, protestieren schon seit Tagen Dutzende Menschen. Sie werfen ICE unter anderem vor, dass die dort festgehaltenen Menschen nicht ausreichend Nahrung und Zugang zu medizinischer Versorgung bekämen. Bei Zusammenstößen benutzten die Einsatzkräfte nach Angaben der Demonstranten auch Pfefferspray und Schlagstöcke. Republikaner scheitern vorerst mit Wahlkreiszuschnitt in AlabamaEin Bundesgericht in Alabama hat den Neuzuschnitt von Wahlkreisen in dem US-Bundesstaat vorläufig blockiert. Damit scheiterten die Republikaner mit dem Versuch, einen Wahlkreisplan aus dem Jahr 2023 wieder einzuführen, der laut Richtern schwarze Wählerinnen und Wähler diskriminiert. Demnach untersagte das Gericht dem republikanisch regierten Alabama laut Gerichtsakte vorläufig, „die Kongresswahlen 2026 gemäß dem Plan von 2023 durchzuführen“.Der Fall beschäftigte schon mehrmals Gerichte in den USA. Bei der jetzigen Anordnung handelt es sich um eine einstweilige Verfügung. Es ist eine, zumindest kurzfristige, Niederlage für die Republikaner in dem südlichen Bundesstaat. Denn Alabama legte gegen die Anordnung bereits Berufung ein. Hintergrund der Neuzuschnitte von Wahlkreisen – das sogenannte Redistricting – ist, dass alle zehn Jahre die Wahlkreise neu zugeschnitten werden müssen, damit sie jeweils ähnlich viele Einwohner umfassen. In der Praxis nutzen Parteien diesen Prozess jedoch oft, um sich Vorteile zu verschaffen: So können aus einem Wahlkreisteil mit klarer Mehrheit Gebiete in einen anderen Wahlkreis verfrachtet werden, in dem das Rennen enger ist.Im Fall von Alabama vertreten die Richter die Auffassung, dass der geforderte Wahlkreisplan der Republikaner vorsieht, die Stimmen schwarzer Wählerinnen und Wähler so auf die Wahlkreise zu verteilen, dass sie verwässern. In vielen Bundesstaaten befassen sich US-Gerichte mit derartigen Fällen. Am 3. November gibt es in den USA Parlamentswahlen: Das Repräsentantenhaus wird komplett neu gewählt und ein Teil des Senats. Bei diesen Zwischenwahlen könnte jedes einzelne Abgeordnetenmandat entscheidend sein. Auf Druck von US-Präsident Donald Trump sind seine Parteifreunde in den Bundesstaaten dabei, die Linien zugunsten der Republikaner neu zu ziehen. In Texas, Florida, Oklahoma, Tennessee, Alabama, North Carolina und Ohio gab es neue Wahlkreise oder Pläne dafür. Die Demokraten zogen etwa in Kalifornien und Virginia nach, stehen aktuell aber schlechter da.Schusswechsel nahe dem Weißen Haus – Verdächtiger totEin Mann ist am Samstag nahe dem Weißen Haus von Agenten des US Secret Service erschossen worden, nachdem er mit einer Handfeuerwaffe das Feuer eröffnet hatte. Eine unbeteiligte Person sei ebenfalls von Schüssen getroffen worden und befindet sich aktuell laut CNN in einem kritischen Zustand. Es heißt, der Schütze sei den Sicherheitsbehörden bereits bekannt gewesen. Zu dem Motiv des mutmaßlichen Täters ist derzeit nichts bekannt. Die Person habe sich am Samstagabend einem Kontrollpunkt an der 17. Straße und der Pennsylvania Avenue genähert und auf Beamte geschossen, sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur Reuters. US-Journalisten vor Ort berichten von etwa 20 bis 30 Schussgeräuschen. Der Nordrasen des Weißen Hauses sei geräumt worden. Reporter seien in den Presseraum geschickt worden. Der Secret Service teilte auf X mit, man sei sich „der Berichte über Schüsse nahe der 17th Street und Pennsylvania Avenue NW“ bewusst. Die Kreuzung ist einen Block vom Weißen Haus entfernt, wo sich Präsident Donald Trump zum Zeitpunkt des Vorfalls aufgehalten haben soll.Neue Schmähung: Weißes Haus postet KI-Clip Trumps gegen ColbertUS-Präsident Donald Trump lässt von seinen Attacken gegen Stephen Colbert auch nach Ende von dessen Late-Night-Show nicht ab. Das Weiße Haus postete auf der Plattform X einen offensichtlich mit künstlicher Intelligenz erstellten Clip. In diesem ist zu sehen, wie Trump den Satiriker am Set von dessen Show am Kragen packt, in eine Mülltonne wirft und dann Tanzbewegungen zum Song YMCA macht. Dazu postete das Weiße Haus ein „Bye-bye“ und eine winkende Hand. Trump veröffentlichte den Clip auch auf der Plattform Truth Social. Von wem die Sequenzen stammen, war nicht ersichtlich.Am späten Donnerstagabend (US-Ortszeit) hatte Colbert die letzte Ausgabe seiner Show im US-Fernsehen präsentiert. Trump hatte schon länger deutlich gemacht, dass er nichts von der Sendung seines Kritikers hält, die seit vielen Jahren ein treues Publikum in den USA und auch international hatte. Auf Truth Social hatte er nach dem Aus geschrieben: „Man könnte irgendeinen Passanten von der Straße holen, und der wäre besser als dieser Vollidiot. Gott sei Dank ist er endlich weg!“ Im vergangenen Sommer hatte der TV-Sender CBS überraschend angekündigt, die Show abzusetzen, offiziell aus „rein finanziellen Gründen“. Branchenkenner gehen jedoch davon aus, dass der Sender aus Rücksicht auf Trump gehandelt habe, der in der Sendung immer wieder scharf kritisiert wurde. Zur letzten Sendung Colberts hat meine Kollegin Kathleen Hildebrand aufgeschrieben, warum seine Absetzung auch jenseits der USA Grund zu Bedauern und Sorge ist:USA verschärfen Greencard-RegelnDie Trump-Regierung will Anträge auf eine Greencard in der Regel nicht mehr aus den USA heraus zulassen. Nach einer Anweisung der Einwanderungsbehörde USCIS sollen Bewerber das Verfahren künftig meist über US-Konsulate im Heimatland abwickeln. Ausnahmen im Inland seien nur in „außergewöhnlichen Umständen“ vorgesehen. Damit steigen die Hürden auch für Menschen, die legal mit Visa in den USA sind – etwa Studenten, Ehepartner von US-Bürgern oder Fachkräfte.Bislang konnten Besucher unter bestimmten Bedingungen ihren Status in den USA ändern, solange sie nicht von Anfang an einen Daueraufenthalt geplant hatten. Laut Berichten wird jährlich mehr als die Hälfte der Greencards über dieses Inlandsverfahren erteilt. Eine Anwältin sagte der Washington Post, betroffen seien „Tausende und Abertausende“ – darunter Ärzte, Forscherinnen und Geschäftsleute. Die Regierung hat ihren Kurs in der Einreise- und Migrationspolitik seit Trumps Amtsantritt deutlich verschärft.Trumps Geheimdienstkoordinatorin Gabbard tritt zurückUS-Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard hat ihren Rücktritt angekündigt. Als Grund nannte sie eine seltene Form von Knochenkrebs, an der ihr Mann erkrankt ist, wie aus einem von ihrer Mitarbeiterin veröffentlichten Brief an Präsident Donald Trump hervorgeht. „Ich muss mich aus dem öffentlichen Dienst zurückziehen, um an seiner Seite zu sein und ihn in diesem Kampf voll und ganz zu unterstützen.“ Sie wolle ihr Amt deshalb zum 30. Juni abtreten.Als Geheimdienstkoordinatorin steht Gabbard an der Spitze der US-Nachrichtendienste und fungiert als Hauptberaterin des Präsidenten in nachrichtendienstlichen Angelegenheiten. Sie hatte das Amt zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit Anfang 2025 angetreten.Zuletzt gingen die Meinungen Gabbards und Trumps rund um den Iran-Krieg öffentlich auseinander. So hatte der Präsident betont, dass sie eine gemäßigtere Haltung zum Thema Urananreicherung vertrete als er. Er hatte jedoch auch betont, dass dies nicht bedeutet, dass man nicht für ein Amt geeignet wäre.Laura OtterUS-Waffenverkauf an Taiwan „pausiert“Die US-Regierung genehmigt einen milliardenschweren Waffenverkauf an Taiwan vorerst nicht. „Im Moment machen wir eine Pause, um sicherzustellen, dass wir die Munition haben, die wir für Epic Fury brauchen“, sagte Marine-Staatssekretär Hung Cao in einer Anhörung des US-Senats. Der Sender Fox News strahlte seine Antwort auf eine Frage von Republikaner Mitch McConnell aus. Als „Operation Epic Fury“ (auf Deutsch etwa: „Operation Epische Wut“) bezeichnet die US-Regierung ihren Militäreinsatz gegen Iran. „Wir stellen nur sicher, dass wir alles haben, aber dann werden die ausländischen Militärverkäufe fortgesetzt, sobald das die Regierung für nötig erachtet“, erklärte Cao weiter nach Angaben der Zeitung The Hill. Die Entscheidung liege letztlich bei Verteidigungsminister Pete Hegseth und Außenminister Marco Rubio.Es geht um einen Verkauf von Rüstungsgütern im Umfang von bis zu 14 Milliarden US-Dollar (etwa 12 Milliarden Euro). Der von Taiwan angestrebte Waffenkauf sorgt für Spannungen zwischen den USA und China. Die Volksrepublik erhebt Anspruch auf den seit Jahrzehnten demokratisch regierten Inselstaat. Die USA unterhalten inoffizielle Beziehungen zu Taiwan und unterstützen die Insel bei ihrer Verteidigungsfähigkeit – vor allem durch Waffenlieferungen. Chinas Staatschef Xi Jinping hatte beim Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking vergangene Woche betont, dass der Umgang mit Taiwan entscheidend für die Stabilität ihrer bilateralen Beziehungen sei. Trump seinerseits hat die Frage nach den Waffenverkäufen zuletzt offen gelassen. Lesen Sie hier einen Kommentar von Peter Burghardt dazu, warum US-Waffenlieferungen an Taiwan für Donald Trump außen- und geopolitisch zum Problem werden könnten:Rutte: Trotz Trumps Entscheidung Europas Rolle in der Nato stärkenNato-Generalsekretär Markt Rutte begrüßte beim Nato-Treffen im schwedischen Helsingborg US-Präsident Donald Trumps Ankündigung, 5000 zusätzliche Soldaten nach Polen zu entsenden. Er sieht darin aber keinen Anlass, in den Bemühungen um eine Stärkung der europäischen Rolle nachzulassen. „Was Sie in der kommenden Zeit sehen werden, ist ein schrittweiser Prozess, in dem die Europäer mehr Verantwortung übernehmen, was wirklich wichtig ist“, sagte er auf die Frage eines Reporters. Der Trend gehe weiterhin zu einem stärkeren Europa, das ‌bei seiner Verteidigung weniger abhängig von den USA sei, sagte Rutte. Auch Bundesaußenminister Wadephul hatte vor seinem Abflug nach Schweden den Anspruch Deutschlands ‌auf mehr Verantwortung bekräftigt. Trump: USA entsenden zusätzlich 5000 Soldaten nach PolenDonald Trump will zusätzlich 5000 US-Soldaten nach Polen entsenden. Das kündigte der Republikaner auf der Plattform Truth Social an. Konkretere Angaben – etwa wann und von wo die Soldaten nach Polen verlegt werden sollen – machte er nicht. Als Begründung zitierte der Republikaner nicht etwa eine militärische Strategie, oder gar die Stärkung der Ostflanke der Nato, sondern sein gutes Verhältnis zum polnischen rechtskonservativen Präsidenten Karol Nawrocki. Erst vor rund drei Wochen hatte Trumps Regierung angekündigt, etwa 5000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Der Ankündigung vorausgegangen war herbe Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz am US-Vorgehen in Iran. In Europa sind Zehntausende US-Truppen stationiert, vor allem auch in Deutschland. Ob sich die Gesamtzahl der Soldatinnen und Soldaten nun wie von Trump ursprünglich angestrebt reduziert, ist unklar.Zuletzt hatte es Verwirrung um Medienberichte gegeben, wonach Polen von einem Stopp der Entsendung einer Kampfbrigade von mehr als 4000 US-Soldaten betroffen sein könnte. Das Wall Street Journal hatte etwa berichtet, dass die Soldaten eigentlich für einen auf neun Monate angelegten Einsatz in Polen hätten stationiert werden sollen. Die Entsendung der Kampfbrigade nach Europa sei jedoch gestoppt worden. Polen wiederum dementierte Berichte, wonach das Land vom Stopp der Entsendung betroffen sei.Über die Verwirrungen, die Trump in den vergangenen Tagen mit dem Thema Truppenabzug angezettelt hat, schreibt Hubert Wetzel hier: Republikaner im US-Senat protestieren gegen Trumps 1,8 Milliarden teuren "Hilfsfonds" Mehrere republikanische US-Senatoren haben Bedenken geäußert, Donald Trumps neuen "Hilfsfonds" von 1,8 Milliarden Dollar zu genehmigen. Diesen Fonds plant der US-Präsident zur Entschädigung von Personen, die behaupten, unter der Biden-Regierung politisch verfolgt worden zu sein. Die Republikaner erklärten, sie seien von der Ankündigung durch das US-Justizministerium überrascht worden. Die Senatoren weigerten sich daraufhin über einen Gesetzentwurf zur Finanzierung der Einwanderungsmaßnahmen des Präsidenten zu verhandeln. Laut US-Medien stellt das eine überraschende Wendung dar, die zeigt, dass Mitglieder von Trumps eigener Partei nicht bereit sind, politisch heikle Abstimmungen zu riskieren, um die persönliche Agenda des Präsidenten voranzutreiben. CNN berichtet, es sei fraglich, ob der Senat jetzt die 50 Stimmen zusammenbekommen, die für die Verabschiedung des umfassenderen Gesetzesentwurfs erforderlich sind. Damit soll der US-Einwanderungs- und Zollbehörde sowie der Grenzpolizei Mittel in Höhe von mehreren zehn Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt werden. Trump hatte gefordert, dass das Paket bis zum 1. Juni auf seinem Schreibtisch liegen müsse, doch die republikanischen Abgeordneten werden diesen Termin nun mit ziemlicher Sicherheit nicht halten können, heißt es.Mehr ladenTickarooLive Blog Software