In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.Ben MenglerWahlkreiszuschnitt in Alabama: Niederlage für Republikaner Ein Bundesgericht in Alabama hat den Neuzuschnitt von Wahlkreisen in dem US-Bundesstaat vorläufig blockiert. Damit scheiterten die Republikaner mit dem Versuch, einen Wahlkreisplan aus dem Jahr 2023 wieder einzuführen, der laut Richtern schwarze Wählerinnen und Wähler diskriminiert. Demnach untersagte das Gericht dem republikanisch regierten Alabama laut Gerichtsakte vorläufig, „die Kongresswahlen 2026 gemäß dem Plan von 2023 durchzuführen“.Der Fall beschäftigte schon mehrmals Gerichte in den USA. Bei der jetzigen Anordnung handelt es sich um eine einstweilige Verfügung. Es ist eine, zumindest kurzfristige, Niederlage für die Republikaner in dem südlichen Bundesstaat. Denn Alabama legte gegen die Anordnung bereits Berufung ein. Rubio zu Gast in ArmenienUS-Außenminister Marco Rubio hat auf seiner Rückreise aus Indien einen Zwischenstopp in der Südkaukasusrepublik Armenien für ein Treffen mit seinem Amtskollegen Ararat Mirsojan eingelegt. Bei dem Besuch wurde ein Memorandum über strategische Zusammenarbeit unterzeichnet, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur vor Ort berichtete. Mirsojan lobte bei der gemeinsamen Pressekonferenz das Niveau der bilateralen Beziehungen und die Vermittlungen der USA unter Donald Trump im Konflikt Armeniens mit dem benachbarten Aserbaidschan. Als Teil der Konfliktlösung hat Washington die Einrichtung eines auch für die USA lukrativen Straßen- und Eisenbahnkorridors durch Armenien vorgeschlagen, der zwei Teile Aserbaidschans miteinander verbindet. Das Projekt trägt den Namen Trump-Route für Internationalen Frieden und Wohlstand - abgekürzt TRIPP (nach dem englischen Trump Route for International Peace and Prosperity)US-Regierung will Bundesbedienstete zur Verschwiegenheit verpflichtenDie US-Regierung will Bundesbedienstete zur Unterzeichnung von Verschwiegenheitserklärungen ⁠verpflichten. Damit soll die Weitergabe vertraulicher Informationen an Journalisten verhindert werden, hieß es in einer ‌am Dienstag veröffentlichten Regierungserklärung. Das Personalamt der US-Regierung plant demnach die Einführung eines entsprechenden Formulars für neue ‌und bestehende Mitarbeiter. ‌Den einzelnen Bundesbehörden bleibe es jedoch freigestellt, ob sie das Dokument verwenden.Die US-Regierung könnte mit der ​Maßnahme Mitarbeiter, die ⁠Informationen an Reporter weitergeben, leichter bestrafen. Das Formular solle den Beschäftigten verdeutlichen, ​dass ihnen bei einer unautorisierten Weitergabe von Informationen ⁠an die Medien ‌die Entlassung drohe, hieß es in der Erklärung. Das Vorhaben ist der jüngste Schritt der ⁠Regierung, um ⁠die Kontrolle über die Bundesbediensteten und den Informationsfluss ⁠an ​die Öffentlichkeit ⁠zu verstärken. Eine Stellungnahme ​des Personalamtes blieb zunächst aus. Fabian DrahmouneTrump dankt Einsatzkräften nach Schüssen in der Nähe des Weißen Hauses US-Präsident Donald Trump hat sich nach Schüssen in der unmittelbaren Nähe des Weißen Hauses bei seinen Sicherheitskräften für ihren Einsatz bedankt. „Vielen Dank an unseren großartigen Secret Service und die Strafverfolgung für ihr schnelles und professionelles Eingreifen heute Abend“, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Der Angreifer habe eine gewalttätige Vergangenheit gehabt und sei „möglicherweise von dem meist geschätzten Bauwerk unseres Landes besessen“ gewesen, führte der Präsident aus.Sicherheitskräfte hatten am Samstag (Ortszeit) in der Nähe des Weißen Hauses Schüsse eines mutmaßlichen Angreifers erwidert und diesen dabei tödlich verletzt. Auch ein unbeteiligter Passant wurde den Angaben des für die Sicherheit des Präsidenten zuständigen Secret Service währenddessen verletzt. Es blieb zunächst unklar, ob der Verdächtige oder Agenten des Secret Service dafür verantwortlich waren. Trump hielt sich zum Zeitpunkt des Vorfalls den Angaben zufolge im Weißen Haus auf. Über das genaue Vorhaben sowie das Motiv des mutmaßlichen Angreifers war zunächst nichts bekannt. Der Secret Service leitete eine Untersuchung ein.Fabian DrahmouneTrumps ältester Sohn feiert Hochzeit mit InfluencerinDer älteste Sohn des US-Präsidenten, Donald Trump jr., hat seine Hochzeit mit Influencerin Bettina Anderson öffentlich bekanntgemacht. Beide posteten auf ihren Instagram-Accounts ein Schwarz-Weiß-Foto mit Eheringen an ihren Fingern. Eine Sprecherin des Paares bestätigte der Zeitung „New York Times“, dass beide auf den Bahamas ihre Hochzeit gefeiert hätten. Dem Bericht zufolge soll die Eheschließung Tage davor in Palm Beach vollzogen worden sein.Präsident Trump hatte am Freitag auf der Plattform Truth Social geschrieben, dass er gerne bei den beiden gewesen wäre, aber wegen der Umstände im Zusammenhang mit der Regierungsarbeit nicht könne. Am Samstag wurde bekannt, dass Trump im Weißen Haus in Washington weiter zum Iran-Krieg verhandelt hatte.Im Dezember 2025 war die Verlobung von Anderson (39) und Trump jr. (48) bekanntgeworden. Über eine Beziehung der beiden hatte die Klatschpresse seit Mitte 2024 spekuliert. Der Präsidentensohn – kurz Don genannt – leitet zusammen mit seinem jüngeren Bruder Eric die Geschäfte der Dachorganisation von Trumps Unternehmen. Mit Vanessa Trump, mit der er bis 2018 verheiratet war, hat Trump Jr. mehrere Kinder.Schüsse in der Nähe des Weißen Hauses – Secret Service: Tatverdächtiger stirbt nach Schusswechsel In der Nähe des Weißen Hauses ist es am Samstagabend zu einem Schusswechsel mit dem ​Secret Service gekommen. Nachdem eine Person mutmaßlich mit einem Revolver auf die Beamten schießen wollte, sei es zu dem Schusswechsel gekommen, teilte der Dienst mit. Die Person und ein mutmaßlicher Passant seien angeschossen worden. Später teilte der Secret Servive mit, der mutmaßliche Tatverdächtige sei seinen Schussverletzungen erlegen. Der mutmaßliche Passant befinde sich in kritischem Zustand. Journalisten im Weißen Haus berichteten von Dutzenden Schüssen. Die für den Schutz des Präsidenten zuständige Behörde ‌teilte ‌weiter mit, Tatort sei die 17. ⁠Straße/Ecke Pennsylvania Avenue unweit des Weißen Hauses gewesen. Die Gegend wurde abgesperrt. Auch Weiße Haus wurde zunächst abgeriegelt, wie es das Sicherheitsprotokoll vorsieht. Später wurde der Lockdown im Präsidialamt wieder aufgehoben. Die Bundespolizei FBI und die Metropolitan Police unterstützten den Secret ⁠Service. Es ist unklar, ob es sich um normale Schusswaffengewalt handelte oder das Weiße Haus das Ziel war. Der Sender CNN berichtete, der mutmaßliche Täter sei den Behörden bekannt gewesen. Die Rede ist von einer womöglich gestörten Person. Präsident Donald Trump befand sich zum Tatzeitpunkt im Weißen Haus, wo er mit den Iran-Verhandungen befasst war. Ende April hatte ein bewaffneter Täter bei der Pressegala der "White House Correpondents' Association" versucht, in den Ballsaal zu gelangen, wo sich Trump, Vizepräsident J.D. Vance, zahlreiche Kabinetts- und Kongressmitglieder befanden. Irem YildirimTrump lädt Indiens Regierungschef ein US-Außenminister Marco Rubio hat bei seinem ersten offiziellen Besuch in Indien die Bedeutsamkeit der bilateralen Beziehungen für die USA betont. Er habe den indischen Premierminister Narendra Modi in Neu-Delhi getroffen, „um zu unterstreichen, wie wichtig die Beziehungen zwischen den USA und Indien sind“, schrieb Rubio auf der Plattform X. Im Namen von US-Präsident Donald Trump habe er Modi zu einem Besuch im Weißen Haus eingeladen. Ob Modi zugesagt hat, war zunächst unklar.Beide Seiten berieten sich laut Rubio neben der Situation im Nahen Osten auch über die Zusammenarbeit im Bereich Energie, bei der Sicherung wichtiger Lieferketten und neuer Technologien.Hanna MasaUSA verschärfen Regeln für Anträge auf Green CardAnträge auf einen dauerhaften Aufenthaltsstatus in den USA sollen nach dem Willen der US-Regierung künftig vor allem aus dem Ausland gestellt werden. Wer sich für eine sogenannte Green Card und damit auf einen dauerhaften Aufenthaltsstatus bewerben möchte, solle dazu in der Regel das konsularische Verfahren im Heimatland nutzen, heißt es in einer Anweisung der zuständigen Einwanderungsbehörde. Effektiv setzt die US-Regierung damit höhere Hürden für den Erhalt der Green Card.Bisher war es Urlaubern, Studenten oder anderen Besuchern mit begrenztem Aufenthaltsrecht unter bestimmten Bedingungen möglich, sich auch in den USA auf eine Green Card zu bewerben. Nach Angaben der „Washington Post“ geht jährlich mehr als die Hälfte der erteilten Green Cards auf dieses Verfahren zurück. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass die Absicht auf einen längeren Aufenthalt nicht von Beginn an bestand.„Das wird Tausende und Abertausende von Menschen betreffen“, sagte Elizabeth Goss, die sich als Anwältin für die Rechte von Einwanderern einsetzt, der „Washington Post“. Goss stellte den Schritt als unbegründete Verschärfung dar, die kein Sicherheitsproblem als Ursache habe. Er treffe Menschen, die bereits von den Behörden geprüft worden seien. „Davon betroffen sind Ärzte, Professoren, Forscher und Geschäftsführer.“Protest vor US-Botschaft in HavannaVor der US-Botschaft in Havanna haben tausende Kubaner ihre Unterstützung für den von der US-Justiz angeklagten Ex-Präsidenten Raúl Castro bekundet. Die Demonstranten schwenkten am Freitag kubanische Flaggen und skandierten „Lang lebe Raúl!“. Der 94-jährige Bruder des einstigen Revolutionsführers Fidel Castro war am Mittwoch von der US-Justiz wegen des Abschusses zweier Zivilflugzeuge im Jahr 1996 mit vier Toten angeklagt worden.Zu der Kundgebung in einem Park gegenüber der US-Botschaft hatte die staatliche Zeitung „Granma“ aufgerufen. Unter den Demonstranten waren auch der derzeitige Präsident Miguel Díaz-Canel sowie Raúl Castros Kinder Mariela Castro und Alejandro Castro. Der 94-Jährige selbst war nicht vor Ort. Die US-Justiz wirft Raúl Castro Mord vor, weil er als Verteidigungsminister im Jahr 1996 den Abschuss der beiden Flugzeuge befohlen haben soll. Mehr ladenTickarooLive Blog Software