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Die von der IHK und den Architekten Tobias Nöfer und Hans Kollhoff empfohlene Blockrand-Bebauung 2.0 als Lösung für den Wohnungsbau in Berlin? Die CDU unterstützt die Initiative, die SPD – in Person des forsch dem Neubau das Wort redende, dabei unglücklicherweise aber auch der Denkmalfachbehörde vorgeordneten Stadtentwicklungssenators Christian Gaebler – denkt darüber nach. Echt jetzt? Der Vorschlag, das Tempelhofer Feld an drei Seiten mit Höfen und Quartieren im Stil der Mietskasernen aus der Kaiserzeit zu umbauen und die ungenügend hinterfragten Behauptungen der Organisatoren können nicht ohne Widerspruch bleiben.
Zunächst zum Tempelhofer Feld: Hier gilt es zunächst, den demokratisch herbeigeführten Volksentscheid von 2014 zu respektieren. Er drückt aus, wofür das einstige Flugfeld heute steht, nämlich den besonderen, aber mittlerweile vielerorts bereits mit dem Rücken zur steinernen Wand gedrängten Berliner Spirit. Das Feld ist nicht nur klimarelevante und beliebte Naherholungsfläche, sondern nach dem großen Club- und Ateliersterben auch ein umso wertvollerer Imageträger und Anziehungspunkt Berlins.












