Spielfilm „Verflucht normal“: Ein Held, der schimpfend um sich schlägt

Das Biopic „Verflucht normal“ erzählt die Geschichte des Aktivisten John Davidson. Darin erfährt man mehr übers Tourette-Syndrom, als man je gefragt hätte.

Mittagspause: John (Robert Aramayo) und Dotty (Maxine Peake) in „Verflucht normal“

Wild Bunch Germany

Das Leben müsse rückwärts verstanden werden, schrieb einst der Philosoph Søren Kierkegaard. Das dürfte der Grund sein dafür, dass so viele Biopics mit einer Szene beginnen, die gen Ende der Lebensgeschichte steht, die sie im Anschluss retrospektiv aufrollen. Im Fall von „Verflucht normal“ ist es die Ehrung als „Member of the Order of the British Empire“, die dem Aktivisten John Davidson (Robert Aramayo) zuteilwird.