PfadnavigationHomeSportFußballNationalmannschaftKimmich freut sich „extrem“ über die Rückkehr von NeuerVon Heiko NieddererStand: 18:53 UhrLesedauer: 3 MinutenJoshua Kimmich (r.) herzt Manuel Neuer nach dem Gewinn des DFB-Pokals am vergangenen SamstagQuelle: Getty Images/Alex GrimmAm Mittwoch beziehen die Nationalspieler ihr erstes WM-Trainingscamp. Joshua Kimmich ist guter Dinge. Er freut sich über die Rückkehr von Manuel Neuer. Der Torwart muss sich mit Blick auf Kimmich umgewöhnen.Erst das Double mit dem FC Bayern – und dann den WM-Titel mit der deutschen Nationalmannschaft? Joshua Kimmich war nach dem DFB-Pokalsieg gegen seinen früheren Klub VfB Stuttgart (3:0) richtig glücklich. Das erste Mal seit 2020 gewann der deutsche Rekordmeister wieder mehr als „nur“ die Meisterschale. Nach dem Triumph im Berliner Olympiastadion sprach der 31-Jährige mit „Bild“ über die starke Bayern-Saison, die Triple-Träume fürs nächste Jahr und die WM mit Rückkehrer Manuel Neuer.Zum Doublegewinn sagte Kimmich: „Für mich persönlich, aber auch für die Mannschaft, war es wichtig, weil es die Belohnung für eine gute Saison ist. Wir hatten es auch verdient. Ich bin jetzt in einem Stadium meiner Karriere, wo ich nicht mehr alles nur noch von Titeln abhängig mache, sondern schon auch sehe, dass die zwei Jahre oder auch jetzt das letzte Jahr ein sehr positiver Weg waren. Es macht wirklich jeden Tag Spaß im Training. Das ist noch wertvoller als die Titel am Ende.“Der 108-malige Nationalspieler glaubt dran, dass mit Double-Trainer Vincent Kompany und der aktuellen Mannschaft noch mehr drin ist. Kimmich kennt das Gefühl, er gewann 2020 mit Ex-Trainer Hansi Flick, der inzwischen Coach des FC Barcelona ist, das Sextuple. Kimmich beim DFB erstmals Kapitän von NeuerJetzt ist er hungrig aufs Triple mit Kompany: „Ja, auf jeden Fall. Erfolg ist zwar irgendwo eine Belohnung, aber immer auch ein Anspruch, um das zu bestätigen und noch einen Tick besser zu machen. Das wird dann für nächstes Jahr die Aufgabe sein. Natürlich müssen wir auch ein paar Stellschrauben schrauben. Wir haben ja ein paar Abgänge mit Leon, Rapha und Nicolas. Die werden wir auch gut ersetzen müssen und dann werden wir hoffentlich auch wieder angreifen können.“Die Verträge von Kimmichs DFB-Kollege Leon Goretzka (war acht Jahre im Verein) und Allrounder Raphaël Guerreiro (war drei Spielzeiten in München) werden nicht verlängert. Außerdem endet die Leihe von Stürmer Nicolas Jackson (FC Chelsea). Während für Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund jetzt Arbeit ansteht, konnte Kimmich noch einmal kurz mit der Familie durchschnaufen.Lesen Sie auchAm Mittwoch startet dann in Herzogenaurach die Vorbereitung mit der Nationalelf – und der Angriff auf den WM-Titel beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli). Der DFB-Kapitän sagt dazu: „Nach den drei Tagen Pause freue ich mich schon sehr auf die Mannschaft und auf die Aufgabe.“Besonders wird auch das DFB-Comeback von Bayern-Kapitän Neuer (fehlte im Pokalfinale wegen muskulären Problemen in der linken Wade), der nach der Heim-EM 2024 zurückgetreten war und nun zur WM als Nummer eins ins deutsche Tor zurückkehrt. Kimmich: „Das freut mich extrem. Wir spielen jetzt schon seit elf Jahren zusammen. Jeder weiß, wen wir da hinten drin haben. Deswegen freue ich mich sehr, dass er dabei ist.“ Ein Podcast, ein Champion, ein Rätsel – wer ist der Gast? Raten Sie mit: Abonnieren Sie WELTMeister bei Spotify oder Apple Podcasts.Erstmals ist Kimmich (beim FC Bayern Vize-Kapitän) in einem Team der Kapitän von Neuer. Als er darauf angesprochen wird, lacht er und sagt: „Ja, stimmt. Jetzt muss er sich am Riemen reißen. Ich habe da noch gar nicht drüber nachgedacht. Ich sage es ihm gleich mal …“Der Text wurde für das Sport-Kompetenzcenter (WELT, „Bild“, „Sport Bild“) erstellt und zuerst in der „Bild“ veröffentlicht.
Nationalmannschaft: Kimmich freut sich „extrem“ über die Rückkehr von Neuer - WELT
Am Mittwoch beziehen die Nationalspieler ihr erstes WM-Trainingscamp. Joshua Kimmich ist guter Dinge. Er freut sich über die Rückkehr von Manuel Neuer. Der Torwart muss sich mit Blick auf Kimmich umgewöhnen.










