Florian Wirtz steht am Strafraumeck, umspielt einen Verteidiger und setzt zum Schuss an. Doch bevor der Fuß den Ball berührt, feiern die Nachbarn schon lautstark den Treffer. Dieser Umstand nervt Fußballfans schon seit Jahren, nicht nur zu den großen Turnieren, wie der Europa- und der Weltmeisterschaft. Denn ein Treffer, von dem man schon vorher weiß, dass er einer ist, lässt sich nur schwer ausgelassen bejubeln. Doch wie kommt es eigentlich, dass der Nachbar zuerst jubelt?Anzeige
Die Unterschiede bei Satellit, Kabel und Stream
Die einfache Antwort: Das hat mit der Empfangsart zu tun. Entscheidend ist, ob man ein Spiel via Kabel, Satellit oder Stream anschaut. Zwar steht überall „live“ in der Bildschirmecke, die Bilder treffen aber nicht zum selben Zeitpunkt im Wohnzimmer ein. Satellit zählt etwa traditionell zu den schnellsten Empfangsarten für Fußballfans. Die Gesamtlatenz, also die Verzögerung zum Geschehen im Stadion, liegt typischerweise bei mehreren Sekunden.
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Heise hat hier nachgemessen. Demnach erreichen die Bilder von ARD und ZDF die Haushalte via Kabel 1,4 (ARD) beziehungsweise 0,1 Sekunden (ZDF) später als die Satellitenübertragung. Antenne liegt mit zwei Sekunden leicht dahinter. Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender zeigen einen Großteil der Spiele im Free-TV.Anzeige










