Henrik Janssen fühlte sich bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2025 in Tokio topfit. Der Diskuswerfer vom SC Magdeburg zählte zu den Medaillenkandidaten, was er in der Qualifikation unter Beweis stellte. Mit einer Weite von 66,47 Metern belegte er einen starken fünften Platz und zog souverän in den Endkampf ein.
Zum Finale zog jedoch ein kräftiges Tief über der japanischen Hauptstadt auf, und Starkregen beeinträchtigte die Athleten im Stadion, im Speziellen die zwölf Diskuswerfer, die sich für das Finale qualifiziert hatten.
Henrik Janssen legte im nassen Ring drei Fehlversuche hin und belegte nur den zwölften Platz. „Ich hatte das Gefühl, dass ich perfekt vorbereitet war. Das ist extrem frustrierend“, sagte er nach dem kuriosen Wettkampf in einem Interview mit der ARD.
Sieg bei den Hallesschen Werfertagen
Die Konkurrenz kam mit den grenzwertigen Bedingungen teils besser zurecht. Der Schwede Daniel Ståhl warf, während der Regen nachließ, im letzten Versuch 70,47 Meter weit und wurde mit dieser Top-Weite neuer Diskus-Weltmeister.









