PfadnavigationHomeSportTennisFrench Open„Du hast mich unterstützt, aufgebaut, geliebt“ – Tränen beim Abschied des ShowmansStand: 12:03 UhrLesedauer: 2 MinutenMehr als das Aus in Runde eins: Gael MonfilsQuelle: AFP/ALAIN JOCARDEr stemmt sich mit aller Kraft dagegen, doch am Ende verliert Gael Monfils in Runde eins der French Open. Es ist der letzte Auftritt des Franzosen in Paris. Im Anschluss wendet er sich an seine Ehefrau.Auch bei seinem letzten Auftritt bei den French Open lieferte Tennis-Showman Gael Monfils viel Spektakel und große Gefühle. „Ich möchte meiner Frau danken. Ohne sie wäre ich heute Abend vielleicht nicht hier“, sagte der französische Tennisspieler auf dem Platz an seine Frau Elina Switolina gerichtet. Die ukrainische Topspielerin verdrückte dabei auf der Tribüne Tränen. „Wir sind seit acht wunderschönen Jahren zusammen. Du hast mich unterstützt, aufgebaut und geliebt. Du hast mir das größte Geschenk gemacht, unsere Tochter. Ich liebe dich.“Switolina und alle anderen Besucher des Court Philippe-Chatrier wussten: Es war Monfils Abschied für immer von Roland Garros. Der 39-Jährige hatte im Oktober angekündigt, seine Karriere nach dieser Saison beenden zu wollen. Im Erstrundenduell mit Landsmann Hugo Gaston stemmte er sich nach einem Zwei-Satz-Rückstand leidenschaftlich gegen die Niederlage, musste sich am Ende aber mit 2:6, 3:6, 6:3, 6:2, 0:6 geschlagen geben. Insgesamt gewann Monfils 13 Titel, auf der Grand-Slam-Bühne schaffte er es zweimal ins Halbfinale – 2008 bei den French Open und 2016 bei den US Open. Zum Publikumsliebling stieg Monfils auf, weil er den Fans immer beste Unterhaltung bot. Er ist bekannt für seine außergewöhnlichen Schläge, außerdem bezog er das Publikum mit seiner extrovertierten Art stets mit ein. Nadal und Djokovic würdigen Monfils: „Viele Herzen berührt“Tennis-Idol Rafael Nadal schickte über die French-Open-Veranstalter eine Videobotschaft an den Franzosen. „Ich erinnere mich an das erste Mal, als wir uns gesehen haben“, sagt Nadal darin. „Wir waren kleine Kinder – und wir haben es geschafft. Wir hatten eine sehr lange und erfolgreiche Karriere.“Monfils sei jemand, so Novak Djokovic, „den ich seit meinem 13. oder 14. Lebensjahr sehr bewundert habe und mit dem ich aufgewachsen bin.“ Der serbische Rekord-Grand-Slam-Sieger ergänzte, Monfils sei jemand, „der so viele Herzen berührt“ habe und von allen Spielerinnen und Spielern „über alle Generationen hinweg“ Respekt genieße.dpa/mel