Sie suchten wohl Gold: Dorfbewohner wurden in Laos in einer Höhle von Sturzfluten überrascht, der Eingang blockiert. Nun sind auch Retter im Einsatz, die 2018 an der Rettung einer Jugendfußballmannschaft beteiligt waren.

26.05.2026, 08.22 Uhr

Retter in der Provinz Xaysomboun

In Laos versuchen Rettungskräfte eine Gruppe Menschen zu befreien, die seit mehreren Tagen in einer überfluteten Höhle eingeschlossen ist. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Laophattana News am Montag. Die sieben laotischen Dorfbewohner seien auf der Suche nach Gold und auf der Jagd nach Wildtieren in der Höhle in der Provinz Xaysomboun gewesen, als heftige Regenfälle Sturzfluten auslösten und ihnen den Ausgang versperrten. Zum genauen Zeitpunkt des Unglücks gibt es unterschiedliche Angaben: Die Nachrichtenagentur KNA schreibt, die Dorfbewohner seien seit dem 20. Mai eingeschlossen, AP hingegen nennt den 19. Mai.

Die Bergungsaktion sei schwierig und ein Wettlauf gegen die Zeit, da es weiter regne und der Wasserstand in der Höhle steige, sagte eine Vertreterin der Provinzbehörden. Das abgelegene Höhlensystem erstrecke sich über mehrere Ebenen tief unter die Erde. Durch Regen ausgelöste Fels- und Erdrutsche versperrten den engen Zugang zur Höhle.