Krisenbeauftragte Kliese: »Wir beobachten eine größere Mobilität zu exotischeren Reisezielen«

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SPIEGEL: Frau Kliese, viele Menschen fragen sich, wohin sie noch in den Urlaub fahren können. Ist Reisen gefährlicher geworden?Kliese: Reisen war schon immer mit Risiken verbunden. Krisen und Katastrophen sind oft nicht vorhersehbar, denken Sie an die Zeit der islamistischen Terroranschläge in Frankreich oder Großbritannien vor gut zehn Jahren. Im Vergleich dazu kam der jüngste Irankrieg mit Ansage. Richtig ist, dass in den vergangenen Jahren Spannungen weltweit zugenommen haben. Umso wichtiger ist es, sich vor einer Reise gut zu informieren.

SPIEGEL: Hat sich das Reiseverhalten der Deutschen verändert?Kliese: Wir beobachten eine größere Mobilität zu exotischeren oder weiter entfernten Reisezielen. Hinzu kommen Familienbesuche im Ausland, weil viele Deutsche eine Migrationsgeschichte haben oder Verwandte ins Ausland gezogen sind.

SPIEGEL: Lesen die dann die Reisehinweise auf der Internetseite des Auswärtigen Amts?