Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesHisbollah-Chef ruft zum Sturz der Regierung in Libanon auf Iran: 33 Schiffe haben Straße von Hormus passiertMedienberichte: USA und Iran stehen kurz vor einem AbkommenAuch Trump spricht von Annäherung mit Iran Iran: Gesprächsbereit, aber mit „äußerster Vorsicht“ gegenüber USA Trump dämpft Hoffnungen auf schnellen Iran-Deal, laut Rubio liegt aber ein "ziemlich ⁠solides Angebot" vorUS-Präsident Donald Trump hat die Hoffnungen auf ein schnelles Abkommen, das den Iran-Krieg beendet, gedämpft. „Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist“, schrieb er auf der Plattform Truth Social. Beide Seiten müssten sich Zeit nehmen. „Es darf keine Fehler geben!“Das ist ein rhetorischer Kurswechsel. Noch am Samstag hatte Trump erklärt, dass ein Abkommen „weitgehend“ ausgehandelt sei. Für US-Außenminister Marco Rubio liegt im Gegensatz zu Trump ein „ziemlich solides Angebot“ auf dem Tisch, wie er am Montag in Neu-Delhi erklärte. Dieses beziehe sich sowohl auf die Öffnung der Meerenge durch Iran als auch auf zeitlich befristete Verhandlungen ⁠über das iranische Atomprogramm. Mehr zu den Verhandlungen zwischen Iran und den USA lesen Sie hier: Anna Lea JakobsHisbollah-Chef ruft zum Sturz der Regierung in Libanon auf Hisbollah-Generalsekretär Naim Kassim hat die Menschen in Libanon zum Sturz der Regierung aufgerufen. „Die Menschen haben das Recht, auf die Straße zu gehen und die Regierung zu stürzen“, sagte Kassim in einer im Fernsehen übertragenen Rede am Sonntagabend. „Wenn diese Regierung nicht in der Lage ist, Souveränität im Krieg mit Israel herzustellen, dann sollte sie gehen.“ Die Regierung bezeichnete er als „amerikanisch-israelisches Projekt, das die Institutionen des Landes angreift“.Kassim wies Forderungen über eine Entwaffnung der von Iran unterstützten Hisbollah erneut zurück. „Wir werden die Waffen so lange in unseren Händen halten, bis der libanesische Staat in der Lage ist, seine Pflicht zu erfüllen zum Schutz und Erhalt Libanons, seines Volkes und seiner Ressourcen“, sagte Kassim dem Hisbollah-Sender al-Manar zufolge. Die Behörden des Landes könnten im Vorgehen gegen die schiitische Organisation nicht „handeln, wie es ihnen gefällt“.US-Außenminister Marco Rubio kritisierte Kassim scharf. Die Hisbollah versuche aktiv, Libanon „zurück ins Chaos und in die Zerstörung“ zu ziehen, teilte Rubio mit. Man werde den Gewaltdrohungen der Hisbollah keinen Raum geben. „Die Ära, in der eine Terrorgruppe eine ganze Nation als Geisel hielt, neigt sich dem Ende.“ Anna Lea JakobsIran ist nicht bereit, über Nuklearfragen zu verhandelnBei Gesprächen über eine mögliche Absichtserklärung erzielt Iran nach eigenen Angaben in vielen Punkten Einvernehmen ​mit USA. Dies bedeute jedoch nicht, dass Teheran kurz vor der Unterzeichnung einer Vereinbarung stehe, ⁠sagt Außenministeriumssprecher Esmaeil Baghaei. Iran verhandle über ein Ende des Krieges und erörtere derzeit keine Nuklearfragen. Zuvor hatte der iranische Außenpolitiker Hossein Nuschabadi noch gegenüber der Nachrichtenagentur ISNA gesagt, dass Iran zu Gesprächen ​mit ​USA über sein Atomprogramm und sein ‌hochangereichertes Uran bereit sei. Voraussetzung sei, dass die ‌Regierung in Washington ihre Verpflichtungen aus einer geplanten Absichtserklärung erfülle, so Nuschabadi. Baghaei erteilte solchen Verhandlungen nun eine Absage. Weitere Rohöl- und LNG-Tanker verlassen Straße von HormusNach monatelanger Blockade wegen des Iran-Kriegs haben weitere Tanker die Straße von Hormus verlassen. Ein mit Flüssigerdgas (LNG) beladenes Schiff ist am Montag auf dem Weg nach Pakistan aus der Meerenge ausgefahren, wie aus Schifffahrtsdaten der LSEG und von Kpler hervorging. Bereits am Samstag verließ ein Supertanker mit irakischem Rohöl für China die Region. Beide Schiffe saßen fast drei Monate lang fest und gehören zu einer Handvoll Tanker, die den Persischen Golf in diesem Monat über eine von Iran vorgeschriebene Transitroute verlassen.Bereits in ​der vergangenen Woche ​hatten sich drei große Rohöltanker mit ​sechs Millionen Barrel auf den Weg nach China und Südkorea gemacht. Dennoch bleiben die Auswirkungen des Konflikts auf die Handelsschifffahrt massiv: Etwa 20 000 Seeleute sitzen weiterhin auf Hunderten von Schiffen im Persischen Golf fest. Vor Ausbruch des Krieges passierten durchschnittlich 125 bis 140 Schiffe täglich die strategisch wichtige Meerenge.Iran: 33 Schiffe haben Straße von Hormus passiertIn den vergangenen 24 Stunden haben 33 Schiffe nach Angaben der Marine der iranischen Revolutionsgarden die Straße von Hormus passiert. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die Angaben aus Iran können nicht unabhängig geprüft werden. Schon am Freitag hatte es geheißen, dass binnen eines Tages 35 Schiffe die Meerenge passiert hätten, am Mittwoch sollen es weitere 26 Schiffe gewesen sein. Das ist deutlich mehr als in den ersten Wochen, als die Straße von Hormus faktisch für den Schiffsverkehr gesperrt war, aber noch weit entfernt vom Vorkriegsniveau. Damals wurde etwa ein Fünftel des globalen Ölbedarfs – etwa 20 Millionen Barrel am Tag – über die Straße von Hormus abgedeckt. Schiffe können die Meerenge derzeit nur passieren, wenn Iran ihnen dafür eine Genehmigung erteilt hat. Dafür verlangt die Führung in Teheran hohe Gebühren. Teile der Straße von Hormus sollen vermint sein.Medienberichte: USA und Iran stehen kurz vor einem AbkommenNachdem US-Präsident Donald Trump seit Samstag immer wieder betont, man sei einer Einigung nahe, dringen jetzt auch erste Details eines möglichen 14-punktigen Abkommens an die Öffentlichkeit. Das US-amerikanische Nachrichtenportal Axios berichtet, die Staaten hätten sich auf eine 60-tägige Verlängerung der Waffenruhe geeinigt. Andere Medien schreiben von einer Dauer zwischen 30 und 60 Tagen. In dieser Zeit sollen auch die Waffen in Libanon ruhen, wo sich Israel und die Hisbollah-Miliz trotz einer dortigen Waffenruhe täglich Gefechte liefern. Die Straße von Hormus soll den Berichten zufolge während der Verlängerung der Waffenruhe wieder geöffnet werden und für Schiffe gebührenfrei passierbar sein. Innerhalb von 30 Tagen soll die Seeblockade vollständig aufgehoben sein, berichtete die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Kurz zuvor hieß es aus Teheran noch, man sei allenfalls bereit, die Zahl der passierenden Schiffe wieder zu erhöhen.Im Gegenzug soll das Abkommen offenbar vorsehen, dass eingefrorene iranische Vermögenswerte in der Höhe von 25 Milliarden US-Dollar wieder freigegeben werden. Für die US-Regierung ist im Gegenzug die Begrenzung des iranischen Atomprogramms essenziell. Laut New York Times soll das Abkommen zumindest einen ersten Schritt in diese Richtung beinhalten: Ein Bekenntnis Teherans, das hochangereicherte Uran aufzugeben. Die iranische Regierung hat diese Berichte bisher nicht kommentiert.Wie genau dieser Prozess aussehen und was mit dem waffenfähigen Uran geschehen soll, wird den Berichten zufolge in einer zweiten Phase des Abkommens verhandelt. Also während den 30 bis 60 Tagen verlängerter Waffenruhe. Auch eine Lockerung der US-Sanktionen gegen Iran könnten Teil dieser Phase sein. Auch Trump spricht von Annäherung mit Iran Auch US-Präsident Donald Trump zufolge nähern sich die Unterhändler der USA und Irans einem Abkommen zur Beendigung ihres Krieges. Ein solches Abkommen solle verhindern, dass Iran in den Besitz einer Atomwaffe gelange, und eine zufriedenstellende Handhabung des von Iran angereicherten Urans gewährleisten, sagt Trump dem Sender CBS: "Ich werde nur ein Abkommen unterzeichnen, bei dem ​wir alles bekommen, was wir wollen." Dem Nachrichtenportal Axios sagt Trump, er werde den jüngsten Entwurf mit seinen Beratern besprechen und möglicherweise bis Sonntag entscheiden, ob er den Krieg fortsetze. "Entweder wir erreichen einen ⁠guten Deal, oder ich jage sie in tausend Höllen", sagt Trump. Der US-Präsident wolle sich noch an diesem Samstag mit seinen Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner treffen, um Irans jüngstes Angebot zu beraten. Weiter hieß es in dem Medienbericht, dass er wahrscheinlich bis Sonntag entscheiden werde, ob der Krieg wieder aufgenommen werde. Die Chancen auf eine mögliche und aus Sicht der USA gute Einigung im Iran-Krieg schätzt Trump mit „50 zu 50“ ein. Axios zitierte den Republikaner außerdem mit den Worten: „Ich denke, eins von beidem wird passieren: Entweder werde ich sie härter treffen, als sie jemals getroffen wurden, oder wir werden ein gutes Abkommen unterzeichnen.“Iran: Gesprächsbereit, aber mit „äußerster Vorsicht“ gegenüber USA Der iranische Präsident Massud Peseschkian zeigt sich zwar offen für eine diplomatische Lösung im aktuellen Konflikt mit den USA, hat zugleich jedoch zu „äußerster Vorsicht“ bei den Verhandlungen aufgerufen. „Wir sind weiterhin gesprächsbereit, aber die Erfahrungen aus vergangenen Verhandlungen mit den USA zwingen uns zu äußerster Vorsicht“, sagte Peseschkian bei einem Treffen mit Pakistans Armeechef Asim Munir. Pakistan vermittelt in dem Konflikt mit den USA.Iran hege aufgrund wiederholter Vertragsbrüche und militärischer Angriffe während laufender Verhandlungen ein „tiefes Misstrauen“ gegenüber den USA, sagte Peseschkian laut dem Webportal des Präsidialamts. Er warnte zudem vor den globalen Folgen einer erneuten militärischen Eskalation. „Der Krieg hat nie jemandem irgendeinen Nutzen gebracht, und auch die USA werden in diesem Konflikt nicht als Sieger hervorgehen“, sagte Peseschkian demnach. Vielmehr würden die Länder in und außerhalb der Region durch diesen Konflikt schwere Verluste erleiden. Iran bleibe bei seinem Kurs und werde weiterhin auf seine legitimen Rechte pochen, erklärte der Präsident. Zum aktuellen Verhandlungsstand machte er keine Angaben. Laut dem Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, befinden sich die USA und Iran „in der abschließenden Phase der Ausarbeitung eines Memorandums.“ Nach übereinstimmenden US-Medienberichten arbeiten Washington und Teheran mit Vermittlern an einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) mit 14 Punkten. Das Papier soll einen Rahmen für Verhandlungen schaffen und den Krieg formell beenden. Baghai sagte nun, im Mittelpunkt des Memorandums stünden die Beendigung des Krieges, die Aufhebung der amerikanischen Blockade in der Straße von Hormus sowie die grundsätzliche Freigabe blockierter iranischer Vermögenswerte im Ausland.Innerhalb der nächsten 30 bis 60 Tage sollen laut Baghai dann im Rahmen des 14-Punkte-Memorandums weitere Details verhandelt werden, um dann eine finale Einigung zu erzielen. Dazu zählt dann auch der Streit um das iranische Atomprogramm sowie der technische Prozess zur Aufhebung der Sanktionen gegen Iran und der Freigabe iranischer Konten im Ausland. Baghai dämpfte jedoch die Erwartungen an einen schnellen Durchbruch. „Eine Einigung könnte sowohl sehr nah als auch sehr fern sein“, sagte er. Die USA hätten während des bisherigen Verhandlungsprozesses mehrfach widersprüchliche Positionen eingenommen und ihre Ansichten geändert. Daher könne Teheran nicht sicher sein, dass dies nicht erneut der Fall sein werde. Gleichzeitig sprach Baghai von einer „Annäherung der Standpunkte“, ohne jedoch genaue Details zu nennen. Auch Vermittler Pakistan spricht von Fortschritten in den diplomatischen Bemühungen zu einer Beilegung des Iran-Kriegs. „Die intensiven Verhandlungen in den vergangenen 24 Stunden haben zu ermutigenden Fortschritten in Richtung einer finalen Vereinbarung geführt“, hieß es in einer Mitteilung des pakistanischen Militärs. Der pakistanische Armeechef Asim Munir habe einen kurzen, aber äußerst produktiven Besuch in Iran beendet. Munir traf den Angaben zufolge unter anderem den iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf und den Außenminister Abbas Araghtschi. USA und Iran melden Fortschritte bei Verhandlungen über Kriegsende Entgegen anderslautender Medienberichte bewegen sich die USA und Iran nach eigenen Angaben aufeinander zu. Beide Staaten sowie der Vermittler Pakistan meldeten am Samstag Fortschritte bei den Gesprächen zur Beendigung des ​Konflikts. US-Außenminister Marco Rubio sagte bei einem Besuch in Neu-Delhi, es werde weiterhin an einer Lösung gearbeitet. Möglicherweise werde ⁠sich die US-Regierung bereits in den kommenden Tagen dazu äußern. Auch der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, sprach von einer Annäherung. Es gebe jedoch ​noch offene ​Punkte, die in den nächsten drei oder vier Tagen ‌über Vermittler geklärt werden müssten. Zuvor hatte der pakistanische ‌Armeechef Asim Munir bei einem Besuch in Teheran mit der iranischen Führung über eine Absichtserklärung beraten.Rubio bekräftigte die Forderungen von US-Präsident Donald Trump: Iran dürfe niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen, müsse sein angereichertes Uran übergeben und die Meerenge ohne ‌Mautgebühren offenhalten. Für Teheran hat nach ‌Angaben des Außenministeriums hingegen ein Ende der US-Angriffsdrohungen sowie des ​Konflikts in Libanon Priorität. Der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf warnte, sollten die USA den Krieg fortsetzen, ​werde die Reaktion härter ausfallen als zu Beginn des Konflikts.Berichte: USA bereiten neue Schläge gegen Iran vorWährend diplomatische Bemühungen, besonders durch pakistanische Vermittler, weiter laufen, melden verschiedene Quellen wie die New York Times, die US-Regierung plane neue Militärschläge im Irankrieg. Der US-Nachrichtenkanal CBS News schreibt unter Berufung auf nicht namentlich genannte Insider, es habe zwar bislang keine abschließende Entscheidung gegeben, die Trump-Administration befinde sich aber mitten in Vorbereitungen. Ein Hinweis darauf sei auch, dass der US-Präsident via Social Media am Freitag mitteilte, er könne nicht wie geplant am Wochenende zur Hochzeit seines Sohnes Donald Trump Jr. reisen. Stattdessen, so Trump Sr. in einem Post auf Truth Social, müsse er wegen dringender Amtsverpflichtungen in Washington bleiben. Am Freitag hatte der US-Präsident zudem auf eine entsprechende Frage, ob er an der Familienfeier teilnehmen werde, geantwortet, das sei „kein gutes Timing. Ich habe da ein Ding namens Iran und andere Sachen“. Wie CBS News weiter berichtet, hätten auch einige Mitglieder von US-Geheimdiensten und des Militärs ihre privaten Pläne für das Wochenende abgesagt, das in den USA wegen des Memorial Days ein Feiertagswochenende ist.Zugleich wiederholte Trump am Freitag ein schon oft gehörtes Mantra: „Iran is dying to make a deal“, Iran könne es kaum abwarten, einen Deal zu schließen, „wir werden sehen, was passiert“. Irans Chefunterhändler und Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf ⁠warnte seinerseits die USA am Samstag vor neuen Angriffen. Sein Land werde bei ​seinen ​Rechten keine Kompromisse eingehen, ‌sagte Ghalibaf dem pakistanischen Armeechef bei einem Treffen in Teheran laut ​einem Bericht des ​Staatsfernsehens. Die iranischen Streitkräfte ​hätten ihre Fähigkeiten während der Waffenruhe wiederaufgebaut. Sollten die USA „törichterweise den ‌Krieg wieder aufnehmen“, wären die Konsequenzen „noch vernichtender und bitterer“. Israels Armee meldet neue Angriffe auf Hisbollah-ZieleDie israelische Armee hat nach eigenen Angaben mehrere Stellungen der libanesischen Hisbollah-Miliz angegriffen und zerstört. Wie das Militär auf der Plattform X mitteilte, wurde dabei eine unterirdische Anlage der Hisbollah im Gebiet der Bekaa-Ebene getroffen. Diese sei zur Herstellung von Waffen genutzt worden, die gegen israelische Zivilisten und Soldaten eingesetzt werden sollten.Zudem griff die Armee Standorte der Hisbollah in der südlibanesischen Küstenstadt Tyros an, die etwa 20 Kilometer nördlich der Grenze zu Israel liegt. Hisbollah-Kämpfer hätten von dort aus Angriffe gegen Soldaten geplant und ausgeführt, hieß es. Wie die Armee weiter mitteilte, sei am Freitag ein Versuch vereitelt worden, mithilfe einer Drohne acht Pistolen und Magazine nach Israel zu schmuggeln. Die Drohne sei abgefangen worden. Alle Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.Zwischen Israel und der Hisbollah gilt seit April 2026 offiziell eine Waffenruhe, die gegenseitigen Angriffe wurden jedoch nicht eingestellt. Israel verbleibt auch mit Truppen im Südlibanon. Die Hisbollah lehnt Verhandlungen mit Israel ab.Libanon: Sechs Sanitäter bei israelischen Angriffen getötet Bei israelischen Angriffen in Südlibanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums binnen 24 Stunden sechs Sanitäter getötet worden. In der Nacht starben demnach in Hanaway vier Rettungskräfte der Islamischen Gesundheitsorganisation, am Freitagmorgen wurden in Deir Kanun en-Nahr zwei Sanitäter der Al-Rissala-Pfadfinderorganisation getötet. In Deir Kanun en-Nahr kamen laut Ministerium insgesamt sechs Menschen ums Leben, darunter ein syrisches Kind.Das libanesische Gesundheitsministerium verurteilte die Vorfälle als Verletzung des Völkerrechts, und veröffentlichte ein Video, das zwei Männer in gelben Westen am Straßenrand zeigt, die eine Person versorgen. Als sich ein Krankenwagen nähert, ist eine Explosion zu sehen.Israels Militär erklärte zu dem Vorfall, in Hanaway sei „Hisbollah-Infrastruktur“ getroffen worden. Zum Angriff in Deir Kanun en-Nahr hieß es, man hätte zwei Hisbollah-Kämpfer auf Motorrädern angegriffen. Berichte, wonach Unbeteiligte zu Schaden gekommen seien, wolle das israelische Militär prüfen.Laura OtterRubio: Brauchen „Plan B“ zur Öffnung der Straße von Hormus US-Außenminister Marco Rubio hat beim Nato-Außenministertreffen in Schweden für einen „Plan B“ zur Öffnung der Straße von Hormus geworben. Alle würden ein Abkommen mit Iran begrüßen, das die Öffnung der für den globalen Öl- und Gasmarkt zentralen Meerenge beinhalte, sagte Rubio in Helsingborg. Falls sich Iran aber weigere, die Meerenge zu öffnen, und beschließe, sie zu kontrollieren und Mautgebühren für die Durchfahrt zu erheben, brauche man einen „Plan B“. „Ich habe diesen Punkt heute angesprochen. Ich habe viel Zustimmung erhalten, (...) aber wir haben heute keine Ankündigung für Sie“, fuhr Rubio fort.Der US-Außenminister verwies darauf, dass ein internationales Bündnis unter der Führung Frankreichs und Großbritanniens bereits eine mögliche Marinemission nach einem Ende der Kampfhandlungen vorbereitet. Zugleich betonter er: „Aber wir brauchen einen Plan B für den Fall, dass jemand schießt – wie öffnet man dann die Meerenge wieder?“ Er wisse nicht, ob das unbedingt eine Nato-Mission sein müsse, „aber es wären sicherlich Nato-Länder, die dazu beitragen können“. Rubio hob dabei hervor, dass die USA nicht auf Hilfe von Verbündeten angewiesen seien: „Die Vereinigten Staaten könnten es tun, aber es gibt Länder, die Interesse daran bekundet haben, möglicherweise an so etwas teilzunehmen, falls es tatsächlich so weit kommt.“ Konkrete Länder nannte er dabei nicht.Verhandlungen im Iran-Krieg: Pakistans Armeechef reist nach TeheranInmitten neuer Verhandlungsbemühungen im Iran-Krieg reist Pakistans Armeechef Asim Munir nach Teheran. Munir sei unterwegs, um den Entwurf für eine Vereinbarung zwischen den USA und Iran zu besprechen, hieß es aus pakistanischen Sicherheitskreisen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Munir solle die iranische Führung treffen. Zuvor hatten iranische Medien über die Reise berichtet.In pakistanischen Sicherheitskreisen wird Optimismus verbreitet, dass eine Vorvereinbarung zwischen den USA und Iran greifbar sei. Munir hätte demnach eigentlich gestern nach Teheran reisen sollen. Er habe jedoch auf grünes Licht der iranischen Verhandler gewartet, dass tatsächlich eine erste Einigung erzielt werden kann. Um welche Punkte es dabei gerade genau geht, ist nicht bekannt. Feldmarschall Asim Munir werden gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt und gilt als Vermittler zwischen den Kriegsparteien. Der pakistanische Innenminister und Vertraute von Munir, Mohsin Naqvi, ist bereits in Teheran. Er habe sich dort in den vergangenen Tagen mehrfach mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi zum Austausch getroffen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim.Rubio: US-Präsident „sehr enttäuscht“ wegen Haltung von Nato-Staaten zum Iran-Krieg US-Präsident Donald Trump ⁠ist nach Angaben seines Außenministers „sehr enttäuscht“ von Bündnismitgliedern, die den USA die Nutzung von ​Stützpunkten auf ​ihrem Territorium für den ‌Iran-Krieg verweigert hätten. Dies erklärte ‌Marco Rubio vor seiner Abreise zum Nato-Außenministertreffen in ​Schweden. „Es gibt ​Länder wie Spanien, die ​uns die Nutzung dieser Stützpunkte verweigern – warum sind sie dann in der ‌Nato? Das ist eine sehr berechtigte Frage“, sagte ‌Rubio vor ‌Journalisten in Miami. Nato-Vertretern zufolge ​haben die USA die 32 Mitglieder ​des Bündnisses nicht um eine Teilnahme ‌am Iran-Krieg gebeten. Viele Mitglieder hätten jedoch ihre Zusagen eingehalten, den US-Streitkräften die Nutzung ihres Luftraums und ihrer ⁠Stützpunkte zu gestatten. Mehr ladenTickarooLive Blog Software