Sipri zu Friedenssicherung: Zu wenig Geld, zu viele Blockaden, weniger Personal
Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut sieht die Zukunft der UN-Friedensmissionen düster. Viele Geberländer halten Geldzusagen nicht ein.
Friedenstruppen der Vereinten Nationen im Libanon im südlibanesischen Qasmiyeh, wo ein israelischer Angriff eine Brücke zerstörte
Louisa Gouliamaki/Reuters
Die Zahl der Einsatzkräfte in multilateralen Friedensoperationen war Ende 2025 so niedrig wie seit mindestens 25 Jahren nicht. Zu diesem Ergebnis kommt das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in einer am Montag veröffentlichten Untersuchung. Demnach gefährden geopolitische Spannungen, politischer Druck und Finanzierungskrisen die Zukunft der etablierten Form der Friedenssicherungsmissionen.










