Stand: 25.05.2026 • 00:01 Uhr
Internationale Friedenseinsätze kämpfen mit Geld- und Personalproblemen - während die Konflikte zunehmen. Aber 2025 sank die Zahl der beteiligten Personen auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten.
2025 war kein gutes Jahr für internationale Friedensmissionen. Ihre Gesamtzahl ist laut dem neuen Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI zwar nur leicht zurückgegangen. Seit rund 25 Jahren waren aber nicht mehr so wenige internationale Kräfte im Einsatz.
Knapp 79.000 Personen waren es Ende Dezember - Soldatinnen und Soldaten, Polizeikräfte und zivile Beschäftigte zusammengerechnet. Allein in den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl dem Bericht zufolge fast halbiert.
Dafür gebe es mehrere Gründe, sagt SIPRI-Forscherin Claudia Pfeifer Cruz: "Im Grunde sind die Staaten einfach weniger bereit, in Friedensmissionen zu investieren - sowohl finanziell als auch politisch." Und die Verhandlungen in den Gremien, die über die Entsendung oder die Verlängerung von Mandaten entscheiden, würden schwieriger.










